Das Tagesbild

25.03.2010
Jugendforum



(Peter Kuchenbuch-Hanken) Am Montag Abend kamen knapp 20 Jugendliche zum vierten Jugendforum auf Einladung der Gemeinde Wangerooge in den Jugendraum an der Oberen Strandpromenade, um sich bei einer Moderation von Jugendpflegerin Sabine Eims mit Bürgermeister Holger Kohls, dem Sozialausschussvorsitzenden Josef Mende (CDU) und den Ratsherren Uwe Osterloh (SPD) und Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne) über über ihre Nöte und Wünsche zu berichten und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Schon seit Jahren würden die Wangerooger Jugendlichen gerne einen Raum ihr eigen nennen dürfen, in dem sie ohne Aufsicht schalten und walten können, wie sie wollen. Das ein solcher Raum von der Gemeinde schon rein aus rechtlicher Sicht nicht zur Verfügung gestellt werden kann, durften die Jugendlichen dann leider aus dem Munde der Ratsherren erfahren. Die Ratsherren äusserten ihrerseits Unverständnis dafür, dass der den Jugendlichen zur Verfügung gestellte Jugendraum unter der Aufsicht von Jugendpflegerin Sabine Eims an der Oberen Strandpromenade, der seitens der Gemeinde zudem mit sehr vielen Gerätschaften auf Wunsch der Jugendlichen ausgestattet wurde, nur sehr selten genutzt wird. Nach langer Diskussion einigte man sich auf folgenden Kompromiss: Die unterschiedlichen Altersgruppen der Jugendlichen auf der Insel wünschen sich zukünftig "eigene Zeiten" im Jugendraum. Jugendpflegerin Sabine Eims zeigte sich kompromissbereit, indem sie den Jugendlichen zukünftig die Möglichkeit gibt, den Jugendtreff in vorher namentlich begrenzter Gruppenzahl stundenweise zu nutzen.

Weitere Themen des Abends waren: Eine kostenfreie Nutzung des Kinderspielhauses einmal im Monat, eine verlängerte Öffnungszeit des Schwimmbades am Samstag, die Erweiterung der Skateranlge um zusätzliche Elementen, sowie die Möglichkeit auf der Insel zelten zu können. Beim Kinderspielhaus kam aus der Richtung des Präventionsrates ein Signal an die Jugendlichen, ihnen diesen Wunsch erfüllen zu können. Eine Erweiterung der Öffnungszeiten des Schwimmbades muss leider aus Kostengründen entfallen. Auch bei der Erweiterung der Skateranlage sahen die anwesenden Verantwortlichen grundsätzlich Möglichkeiten, gemeinsam mit den Jugendlichen wird man hier nun nach einer Lösung suchen. Bürgermeister Holger Kohls berichtete den Jugendlichen von den Plänen des Unternehmens Ashampoo im Westen der Insel einen Zeltplatz zu planen, womit sich dann auch dieses Problem der Wangerooger Jugendlichen lösen würde. Die Jugendlichen mussten aber auch einiges an Kritik aus dem Treffen mitnehmen. Bürgermeister Kohls und die Ratsmitglieder bemängelten, dass einige der Wangerooger Jugendlichen häufig ihren Müll an öffentlichen Plätzen wie dem Rosengarten hinterlassen und leider auch vor Wandalismus an fremden Eigentum nicht zurück schrecken.

Sabine Eims erwartet von den Jugendlichen zukünftig mehr Eigeninitiative. Für Anregungen und Konzepte für den Jgendtreff sei sie dankbar und jederzeit gesprächsbereit.





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