Die Info


29.05.2008
Dit un dat

Die "Rosenblüte" hat auf der Insel eingesetzt. Die Rosa rugosa, (rugosa, von lrugosus = faltig, runzelig), hat viele Namen. Sie wird Kamtschatka Rose, Japan Rose, Kartoffel Rose oder auch Adolf-Hitler-Rose genannt, weil sie im 2. Weltkrieg auf den Inseln zur Tarnung der Bunkeranlagen angepflanzt wurde. Heute breitet sie sich auf der Insel so sehr aus, dass bereits Stimmen laut werden, die in ihr eine Gefahr für den Bestand anderer Inselpflanzen sehen.

(hp) 2205 ist eine schöne Zahl. Wenn man z.B. 2205 Euro auf dem Konto hat, kann man derzeit schon ganz zufrieden sein. Für unsere Gemeinde ist diese Zahl allerdings negativ behaftet. 2205,10 war die pro Kopf Verschuldung der Gemeinde in Euro am 31. Dezember 2007. Damit liegt die Verschuldung erheblich über den vergleichbarer Gemeinden in Niedersachsen (680 Euro).
Konsolidieren möchte der Bürgermeister den Haushalt mit dem Verkauf der Villa Kunterbunt, der Bebauung der sogenannten Polizeiwiese und dem geplanten Hotelneubau an der Promenade. Die Einnahmen aus einer neuen Minigolfanlage, die Erhöhung der Kurbeiträge und die Anhebung der Strandkorbmieten soll weitere Kohle in 's Gemeindesäckel spülen. Ab 2009 soll für die Nutzung des Kinderspielhauses wohl Eintritt erhoben werden, sowie die Öffnungszeiten und die Entgelte für das Schwimmbad und weitere Einrichtungen überdacht und wahrscheinlich angehoben werden.
Gott befohlen, Wangerooge.

(hp) Für eine neue Sirene, die die Insulaner vor Katastrophen und Sturmfluten warnen soll, wurde ein neuer Standort gesucht und gefunden. Auf einer Grünfläche im Neubaugebiet "Dorfdeich Süd" wurde die optimale Schallausbreitung lokalisiert. Die Verwaltung wird nun eine Anliegerbesprechung durchführen und den Bau vorbereiten. Einen Nutzen hat die Sirene auch in friedlichen Zeiten. Pünktlich Samstags Mittag um Zwölf Uhr wird mit ihr auf der Insel das Wochenende eingeläutet, bzw. "eingeheult".

(hp) Früher als erwartet hat die Landeshafenbehörde N-Ports die Hafenzufahrt vor der Insel wieder frei gebaggert, so dass die Fahrgastschiffe nun wieder ohne Grundberührung ein größeres Zeitfenster nutzen können. Wasser- und Schifffahrtsamt und N-Ports konnten sich bisher nicht über die Zuständigkeit und die Kostenübernahme für die Arbeiten einigen, so dass die Fahrrinne immer mehr versandete. Wie es weiter geht bleibt allerdings vorerst offen. Wir arbeiten an einer generellen Regelung, so ein Sprecher von N-Port.
Hoffen wir für unsere Schiffe weiter auf die berühmte "Handbreit Wasser" unter dem Kiel.
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