03.12.2005
Bürgerversammlung

(hp) Im Gegensatz zur Versammlung Anfang des Jahres, (full-house), zur Vorstellung der Pläne zur Neugestaltung der westlichen oberen Strandpromenade, fand die Bürgerversammlung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung bezüglich der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 21, "Südliche Strandpromenade", lediglich mäßiges Interesse bei den Insulanern, (nur 23 fanden sich ein). Dass ein potentieller Investor für das Hotel, mit dem die Verhandlungen der Gemeindeverwaltung bereits weit fortgeschritten waren, zwischenzeitlich abgesprungen war, trug sicherlich auch zu diesem geringen Bürgerinteresse bei. Mit weiteren potentiellen Investoren wird inzwischen verhandelt, so Dipl. Ing. Torsten Zoeke von der Arbeitsgemeinschaft ARGE, die für die Planung des Projekts verantwortlich zeichnet. Diesen müsse man allerdings gewisse Zugeständnisse machen, in Bezug auf die Gestaltung, Form und Ausformulierung der Hotel-Architektur, so Dr.-Ing. Haraldt Meyer von ARGE. Somit müsse man davon ausgehen, dass die vorgestellten Pläne des Hotels Wunschvorstellungen der ARGE und der Gemeinde bleiben. Über die tatsächliche Gestaltung entscheidet letztlich der Investor. Bezüglich der Gestaltung des Bebauungsplanes würden allerdings Richtwerte für die Größe des Gebäudes und die Geschossflächenzahl festgelegt. Diese für den potentiellen Investor verbindlichen Vorgaben müssten zügig erledigt werden, sollten allerdings genügend Anreize enthalten, um ein solches Objekt realisieren und finanzieren zu können, so Meyer weiter.
Zu allen zur Realisierung des Gesamtprojekts beteiligten Behörden habe die ARGE bereits Kontakt aufgenommen. Von dort wurde signalisiert, dass nicht mit schwerwiegenden Problemen zu rechnen sei. Insgesamt werden ca. 5000 qm Naturfläche bebaut. Dafür müssen entweder in einem Flächenpool am Festland oder auf der Insel Ausgleichsflächen geschaffen werden.
Die Gemeinde hofft, schnellst möglich einen Investor für das Hotel zu finden, damit sich die für die Gemeinde nicht unerheblichen Kosten für die Planung bald möglichst amortisieren und den desolaten Haushalt nicht unnötig belasten.
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