15.07.2005
Es grünt

(hp) Allmählich komplettiert sich das Team der "Grünen Wangerooger". Neben den Gründungsvätern Peter Kuchenbuch (links) und Lars Schrell (rechts) bilden sie nun zusammen mit Christine Hogrefe-Ommen und Wilfried (Kuni) Kummer eine "Initiativ-Gruppe", die die weiteren Treffen der "Grünen Wangerooger", die voraussichtlich jeden ersten Dienstag im Monat im Café´Neudeich stattfinden sollen, vorbereiten werden.
Eine grüne Wählergemeinschaft, die sich ausschließlich mit "grünen" Inselproblemen beschäftigt soll nicht entstehen. Geplant ist, sich den "Friesland Grünen" anzuschließen, um so Wangerooger Interessen auch in den Kreis- und Landtag einzubringen. „Es ist schon sehr beruhigend dass einem bei gewissen Themen wie z.B. beim Thema Golfplatz, fachkompetente Partner zur Seite stehen, die einem Informationen und Unterstützung zukommen lassen können, ohne die eine grüne Kommunalpolitik, wie wir sie uns vorstellen, nicht möglich wäre“, so Kuchenbuch. Nach Aussage der grünen Festlandsabgeordneten, die bei einem Inselbesuch in der vergangenen Woche auch ein zweieinhalbstündiges Gespräch mit dem Bürgermeister führten, muss beim Bau des Golfplatzes im Ostinnengroden z.B. sehr wohl eine Ausgleichsfläche am Festland geschaffen werden, die sich nach der Qualität und nicht nach der Größe der zu ersetzenden Fläche zu richten hat, und somit durchaus mehrere Millionen Euro kosten könnte, ein Umstand, der von den Golfplatzbefürwortern immer wieder bestritten wird.
„In den nächsten Monaten heißt es für uns ein nachhaltiges Programm aufzustellen, das mehr hergibt als nur das Thema Golfplatz, ohnehin sehe ich mich persönlich auch nicht als einen strikten Gegners eines Golfplatzes auf der Insel, nur dort wo er geplant, und so wie er bisher geplant wurde, kann man sich nur gegen ihn aussprechen. Was der Insel fehlt ist ein Profil, wir doktorn einfach an zu vielen Stellen herum, ohne dabei einem schlüssigen Konzept zu folgen“, so Kuchenbuch weiter.
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