01.07.2005
"Kuhlmannkreuz"
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Als 1997 ein Pkw an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde, und dabei ein dreijähriges Mädchen zu Tode kam, reifte in Werner Kuhlmann, der Zeuge dieses Unfalls war, die Idee, dass etwas getan werden müsse um die Bahnübergänge in der Republik sicherer zu machen. Zum Beispiel mit einer Kombination aus Andreaskreuz und Stopschild. Nicht so einfach, wie gedacht, wenn ein Bürger versucht ein Gesetz zu ändern. Acht Jahre Kampf hat Kuhlmann inzwischen hinter sich und obwohl der Amtsschimmel am Anfang kräftig wieherte und sich sträubte, gelang es ihm doch für seine Idee Unterstützung aus allen Fraktionen des Bundestags zu erhalten. Am 23. September wird das neue Gesetz mit dem neuen Verkehrszeichen den Bundesrat passieren und kann bzw. muss dann umgesetzt werden. Kuhlmann, der zur Zeit auf der Insel Urlaub macht, hat dem Bürgermeister versprochen, dass das erste Schild für Niedersachsen hier auf der Insel aufgestellt werden wird. Auch wenn hier auf unserer (fast) auto freien Insel und der Geschwindigkeitsbeschränkung für Bahn und Elektrofahrzeuge eine Häufung von Unfällen an Bahnübergängen nicht unbedingt zu erwarten sein wird, das Schild wird auch hier ein bisschen mehr Sicherheit bringen. |
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