13.02.2005
Eisbahn-Zuschuss

(hp) Einen Scheck über 332,19 überreichte Volker Nannizzi von der Volksbank Jever dem Initiator der ersten künstlichen Eisbahn der Insel, Uwe Osterloh. Leider war aber das Geläuf auf Grund der milden Witterung bisher noch nicht richtig zugefroren.
Nicht eingestellt werden sollten, nach Ansicht Uwe Osterlohs, trotz miserabler Finanzlage der Gemeinde, die freiwilligen Leistungen der Gemeinde an ihre Bürger, so der Stellvertretende Bürgermeister auf der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Verkehr der Gemeinde Wangerooge. Zu den Leistungen zählen unter anderem Seniorenpräsente zu Jubiläen und der Kinderpass für Insulanerkinder in den Sommerferien.
Um in den Genuss der zugesagten Bedarfszuweisung in Höhe von 200.000,- Euro zu kommen diskutierte der Ausschuss über den Abschluss einer Zielvereinbarung mit dem Land Niedersachsen zur Haushaltskonsolidierung. Große Hoffnung setzt der Vorsitzende des Ausschusses, Dr. Michael Strahlmann, auf die im Jahre 2006 abgeschlossene Amortisierung der Wangerooge-Card. Damit spart die Gemeinde dann jährlich einen Betrag in Höhe von 230.000,- Euro ein.
Über die Erhöhung des Fremdenverkehrsbeitrages zum 01.01.2006 konnte keine Einigung erzielt werden. Der Fremdenverkehrsbeitrag, der zum größten Teil von den Wangerooger Unternehmen getragen wird, die nach Ansicht der Verwaltung am meisten am Fremdenverkehr partizipieren und deren Berechnungsgrundlage bei vielen Insulanern nicht unumstritten ist, wurde bereits 1997 gegen den Widerstand des örtlichen Hotel- und Gaststättenverbandes auf der Insel eingeführt.
Die Vergaberichtlinien für die Baugrundstücke sollten nach Ansicht der Ratsfrau Bärbel Herfel neu überarbeitet werden um vermehrt für junge Familien Bauraum zu schaffen. Der Punkt wurde allerdings vertagt, der Begriff „Junge Familie“ sei nur schwierig und nicht eindeutig zu definieren. Hierüber sollte zuerst in den Fraktionen, Parteien und in der Bevölkerung ausgiebig diskutiert werden.
Für die neue Klärschlammanlage soll ein Kommunaldarlehen in Höhe von 400.000,- Euro aufgenommen werden. Damit sollen Kosten, die nicht öffentlich gefördert werden finanziert werden. Der Verkauf der nicht mehr benötigten Dekanteranlage des Klärwerkes wird sich voraussichtlich positiv auf die Abwasserabgaben der Bürger auswirken.
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