01/07/03
Hafenfest Bodo's-Bilder Axel's
Bilder
(hp+kf)
Am Samstag gab sich der Wangerooger-Yachtclub wieder die Ehre mit einem Hafenfest.
Unter Beteiligung der Ortgruppe des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes,
der die professionelle Bewirtung der Gäste übernahm, wurde bis in die
Nacht gefeiert. Mit einem rundum ansprechenden Programm präsentierten sich
die Veranstalter in diesem Jahr. Es bestand die Möglichkeit mit der Inselbahn
zum Hafen zu gelangen. Man konnte den Seenotrettungskreuzer "Vormann Steffen"
und das Fährschiff Wangerooge besichtigen. Das Schiff der Wasserschutzpolizei
war leider nur von außen zu bestaunen. Verschiedene Kinderanimationen wurden
von der Kurverwaltung geboten. Die Hüpfburg und das handbetriebene Karussell
standen zur Verfügung. Die auf der Insel bekannte Gruppe "Wrong Haircut"
spielte live. Zum ersten Mal wurde auf dem Hafenfest der gastronomische Teil von
den ortsansässigen Dehoga-Mitgliedsbetrieben ausgerichtet. Alle befragten
Gäste waren rundum zufrieden, das beste Hafenfest seit langem. Auch die Veranstalter
hatten keinen Grund zur Klage und möchten sich an dieser Stelle noch bei
allen Helfern bedanken.
(hp)
Leider finden ähnliche Veranstaltungen zu häufig noch in einer behördlich
tolerierten Grauzone der Schwarzgastronomie statt. Während Gastwirte auch
bei einmaligen Veranstaltungen zur Einhaltung des Steuer- und Gaststättengesetztes
und der Hygieneverordnung verpflichtet sind, dürfen Vereine für ihre
Mitglieder und deren Angehörige "Vereinsfeste" ausrichten, die
ohne Abgaben- und Auflagenpflichten lediglich einer einmaligen Gestattung durch
die Gemeindeverwaltung bedürfen und mit niedrigen Preisen locken. Allzu häufig
wird ein solches "Vereinsfest" dann auch noch dazu benutzt, durch öffentliche
Einladung vereinsfremder Gäste, die Vereinskasse ordentlich aufzubessern.
Solche Veranstaltungen werden vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband
als "behördlich tolerierte Schwarzgastronomie" seit Jahren angeprangert,
zumal sie, auch der Region, volkswirtschaftlichen Schaden bringen. Der Wangerooger
Yachtclub ist in diesem Jahr einen anderen Weg gegangen und das sicher nicht zum
Schaden der Stimmung und des Ansehens des Vereins.
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