Tagesbilder - Februar 2003
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     Das Tagesbild


22/02/03
Dickfellig

(hp) Die wärmende Sonne wird es nicht sein, die die Seehunde zur Zeit auf die Sandbank zieht. Die dickfelligen Zeitgenossen lassen sich allerdings auch von der Wangerooger Fähre nicht aus der Ruhe bringen. Seit Anfang Dezember kann Gott sei Dank davon ausgegangen werden, dass die Epidemie 2002 zu Ende gegangen ist

 



Auf der Homepage http://www.seehundstation-norddeich.de/ der Seehundaufzucht- und Forschungsstation Norden-Norddeich heißt es dazu:

Im Jahr 2002 sind bis zum 03.12.02 sind 3846 Seehunde und 20 Kegelrobben im Niedersächsischen Wattenmeer tot aufgefunden worden. Diese Zahl entspricht 60% der Gesamtpopulation in Niedersachsen. Zum Vergleich dazu sind im Seuchenjahr 1988 „nur“ knapp 45% der Gesamtpopulation tot aufgefunden worden. Die Summe der Todfunde hat sich diesem Jahr im Vergleich zu 1988 mehr als verdreifacht.

Im gesamten europäischen Bereich sind bereits über 21.720 Seehunde verendet aufgefunden worden.

Davon wurden allein im Wattenmeerbereich von Den Helder (NL) bis Esbjerg (DK) 10.622 Todfunde geborgen.

Durch das Seehundstaupevirus (Phocine Distemper Virus; PDV) wurden seit Anfang Mai 2002 in der dänischen und schwedischen Ostsee (Kattegat und Skagerrak) über ca. 6.922 Seehunde getötet. Wissenschaftliche Institute in Dänemark und Schweden haben das Virus als Ursache der Erkrankungen nachgewiesen.

 

 



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