06/02/03
Golf-Entscheid
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In ganz kurzer Zeit hat Frau Holle die Insel mit einer mehrere Zentimeter hohen
Schneedecke bedacht. Auch die Christian-Janssen-Str. zeigt sich frisch geschminkt.
Einziger Farbklecks in der weißen Pracht ist nur noch der "Große
Rote" Leuchtturm.
"Das wirft uns um Jahre zurück" und "das Ergebnis
muss man akzeptieren aber es wurde eine eindeutige Chance für Wangerooge
vertan", so zitiert das Jeversche Wochenblatt in seiner Ausgabe vom Dienstag
Volker Nannizzi, Sprecher der "Golf-Plus" Initiative und Bürgermeister
Kohls. Haben sich die Insulaner mit ihrem "Nein" zum Golfplatz nun wirklich
aus der marktwirtschaftlichen Insel-Zukunft hinauskatapultiert? Wohl kaum und
auch Volker Nannizzi sieht, obwohl über das Abstimmungsergebnis maßlos
enttäuscht, keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken, denn "Jeder
muss etwas für die Entwicklung der Insel tun, damit der Goldklumpen Wangerooge
wieder glänzt", so Nannizzi weiter zum Jeverschen Wochenblatt. Uwe
Osterloh, Initiator des Bürgerentscheids, wertet das Abstimmungsergebnis
als Erfolg und sieht das Ergebnis einer Insulanerbefragung im Vorfeld durch den
Bürgerentscheid bestätigt. Die Familieninsel Wangerooge müsse andere
Schwerpunkte setzen. Die Nordwest Zeitung zitiert Bürgermeister Kohls: "Wir
können jetzt natürlich etwas anderes machen, aber nicht Golf"
und weiter heißt es dort: "Kaum Chancen sieht er für die Idee,
das Gelände für den Reitsport zu nutzen".
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