Tagesbilder - Januar 2003
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     Das Tagesbild

 

11/01/03
Wahlkampf

hp) Der Wahlkampf hat auch auf Wangerooge begonnen. Bei niedrigen Temperaturen werben die CDU (links im Bild) und die SPD (hinten im Bild) in ihren Zelten um die Gunst der Wähler. Bei der CDU stellt sich Inse-Marie Ortgies, Mitglied im Niedersächsischen Landtag und tourismuspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion zum Gespräch und verteilt für eine kleine Spende zugunsten der Wangerooger Jugendfeuerwehr ihr handgeschriebenes Kochbuch mit dem Untertitel:"Wir haben das bessere Rezept".
Bei der SPD wirbt Günther Heußen, Abgeordneter des Kreistages im Landkreis Friesland, Vorsitzender und schulpolitischer Sprecher seiner Partei in der Region, für Wählerstimmen und mit dem Slogan: "Friesland und Wilhelmshaven - eine Region mit Zukunft" für ein Engagement für den Jade-Weser-Port.
Für die "Kleinen" Wähler warteten am SPD-Zelt zwei von Franks Ponys für eine schaukelige Runde um den Brunnen am Appellplatz.

Beide Parteien gehen mit einem Flugblatt auf die Errichtung eines Wangerooger Golfplatzes und dem damit verbundenen Bürgerentscheid ein. Während die CDU in ihrem zweiundzwanzig Punkte umfassenden Flugblatt dazu auffordert mitzuhelfen, "...das Angebot auf Wangerooge ein Stück attraktiver zu machen, damit der Gast auch "Morgen" noch zu uns auf die Insel kommt", und damit für einen Golfplatz wirbt, setzt die SPD auf Aufklärung über den von ihnen initiierten Golfplatz-Bürgerentscheid. Bei der zwangsweise negativ formulierte Aussage des Bürgerbegehrens "Auf Wangerooge soll kein Golfplatz gebaut werden", muss mit "JA" gestimmt werden, wenn der Golfplatz NICHT errichtet werden soll. Mit "NEIN" müssen diejenigen stimmen, die einen Golfplatz haben wollen. An die Entscheidung des Bürgerbegehrens ist der Inselrat zwei Jahre gebunden, was aber wohl lediglich bei einer Ablehnung relevant werden würde. Nach Ablauf dieser Frist könnte dann im Inselrat über die Errichtung eines Golfplatzes neu entschieden werden, auch ohne direkte Bürgerbefragung.

 

 



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