11/01/03
Wahlkampf
hp)
Der Wahlkampf hat auch auf Wangerooge begonnen. Bei niedrigen Temperaturen
werben die CDU (links im Bild) und die SPD (hinten im Bild)
in ihren Zelten um die Gunst der Wähler. Bei der CDU stellt sich
Inse-Marie Ortgies, Mitglied im Niedersächsischen Landtag und tourismuspolitische
Sprecherin der CDU-Fraktion zum Gespräch und verteilt für
eine kleine Spende zugunsten der Wangerooger Jugendfeuerwehr ihr handgeschriebenes
Kochbuch mit dem Untertitel:"Wir haben das bessere Rezept".
Bei
der SPD wirbt Günther Heußen, Abgeordneter des Kreistages
im Landkreis Friesland, Vorsitzender und schulpolitischer Sprecher seiner
Partei in der Region, für Wählerstimmen und mit dem Slogan:
"Friesland und Wilhelmshaven - eine Region mit Zukunft" für
ein Engagement für den Jade-Weser-Port.
Für die "Kleinen" Wähler warteten am SPD-Zelt zwei
von Franks Ponys für eine schaukelige Runde um den Brunnen am Appellplatz.
Beide Parteien gehen mit einem Flugblatt auf die Errichtung eines Wangerooger
Golfplatzes und dem damit verbundenen Bürgerentscheid ein. Während
die CDU in ihrem zweiundzwanzig Punkte umfassenden Flugblatt dazu auffordert
mitzuhelfen, "...das Angebot auf Wangerooge ein Stück attraktiver
zu machen, damit der Gast auch "Morgen" noch zu uns auf die
Insel kommt", und damit für einen Golfplatz wirbt, setzt
die SPD auf Aufklärung über den von ihnen initiierten Golfplatz-Bürgerentscheid.
Bei der zwangsweise negativ formulierte Aussage des Bürgerbegehrens
"Auf Wangerooge soll kein Golfplatz gebaut werden",
muss mit "JA" gestimmt werden, wenn der Golfplatz NICHT errichtet
werden soll. Mit "NEIN" müssen diejenigen stimmen, die
einen Golfplatz haben wollen. An die Entscheidung des Bürgerbegehrens
ist der Inselrat zwei Jahre gebunden, was aber wohl lediglich bei einer
Ablehnung relevant werden würde. Nach Ablauf dieser Frist könnte
dann im Inselrat über die Errichtung eines Golfplatzes neu entschieden
werden, auch ohne direkte Bürgerbefragung.