KÜSTENSERVER   -   Der Online-Anzeiger  
Postfach 324   -  26477 WANGEROOGE
- kuestenserver@online.de
Wangerooge News
 

02/06/02

Zur Erklärung und Erinnerung:
Der Küstenserver ist eine Privatinitiative zweier Wangerooger Gastwirte und eines Hotelgeschäftführers, die diese in ihrer Freizeit betreiben. Alle steuerrelevanten Gewinne der Gesellschaft Küstenserver GbR werden ausschließlich zur Deckung der laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten, sowie für neues Equipment (z.B. WebCams) verwendet. Die Gesellschafter beziehen kein Gehalt und haben in den 6 Jahren, die der Küstenserver bereits besteht, aus dem Betriebsvermögen weder Bar- noch Sachentnahmen getätigt. Zielsetzung der Initiative ist es die Insel Wangerooge informativ im Internet zu präsentieren und Wangerooger Vermietern eine Plattform zu bieten ihre Ferienunterkünfte mittels Online-Anfragemöglichkeit im Internet zu präsentieren und zu vermieten. Ein Bestandteil dieses Bereiches ist die "Liste der freien Termine", die in einfacher Form eine Übersicht über freie Unterkünfte bietet. Diese Liste wird von den Betreibern kostenfrei für die Inserenten des Küstenservers geführt und aktualisiert.

Kommentierender Artikel:
Wangerooger Bürgermeister lässt seine Muskeln spielen
Keine Verlinkung der Internetpräsentation des Küstenservers auf den Gemeindeseiten

(pl) Mit Schreiben vom 30.05.02 teilt der Bürgermeister der Gemeinde Wangerooge den Betreibern der Internetseite "Küstenserver" mit, dass " (keine) Bereitschaft (besteht), die "Küstenserver GbR" in die Linkliste (www.wangerooge.de) aufzunehmen. Die Gemeinde und der Kurverwaltungsbetrieb stellen Ihnen über eine Verlinkung keine Plattform zur Verfügung, mit der - wie fortwährend geschehen auf der Startseite "in eigener Sache" und im "Gästebuch" - auf polemische Art und Weise gegen Organe der Gemeinde votiert wird."
Soviel zum demokratischen Grundverständnis des Bürgermeisters der Inselgemeinde in Bezug auf festgeschriebene Grundwerte wie Meinungsfreiheit und Zensurverbot. Der offenbar dünnhäutige aber studierte Verwaltungsfachmann sollte als als gewählter Volksvertreter eigentlich wissen, dass öffentliche Kritik (karikierende Satire eingeschlossen), anders als beim Schutz von Privatpersonen, bei Personen der Zeitgeschichte nicht nur erlaubt ist, sondern zu den Grundwerten unserer demokratischen Gesellschaftsform gehört, soweit diese Kritik nicht in beleidigender oder diskriminierender Form erfolgt, was nicht der Fall war und für die Begründung deshalb der schwammige Begriff der "polemischen Art und Weise" herhalten mußte.

Erwiderung:
Die Betreiber der Küstenserver GbR nehmen die vom Bürgermeister und dem Verwaltungsausschuss getroffene Entscheidung zur Kenntnis und kommentieren diese in folgender Weise:
Ein Link ist keine Plattform. Die Plattform für unser Anliegen haben wir uns mit unserer Internetpräsentation bereits selbst geschaffen und zwar mit täglich zwischen 500 und 1400 Besuchern, was seit der Trennung von der gemeindeeigenen Internetadresse einem Schnitt von über 900 Besuchern täglich entspricht, mit steigender Tendenz. Nach unserem Dafürhalten will die Verwaltung (auf Initiative des Bürgermeisters?) sich mit ihrer Entscheidung lediglich einen lästigen Konkurrenten vom Hals schaffen, bedenkt dabei allerdings nicht, dass sie damit letztendlich über die auf den Küstenserver Seiten inserierenden Vermieter, größtenteils Wangerooger Abgaben- und Steuerzahler, die im übrigen mit ihrem Geld auch die gemeindeeigenen Seiten mitfinanziert haben, die Möglichkeit nimmt ihre Unterkünfte bei den Spontanbesuchern, die über die Adresse www.wangerooge.de einloggen, zu präsentieren um somit zusätzliche Vermietungen zu tätigen. Ein finanzieller Verlust trifft deshalb nicht den Küstenserver und seine Betreiber, sondern ausschließlich die inserierenden Vermieter und über diese dann auch die Gemeindekasse. So werden Inselinteressen von der Verwaltung eher vernachlässigt denn vertreten, und zwar aus rein eigennützigen Gründen. Selbst wenn es der Verwaltung mit ihrem Linkverkauf, dessen Preisgestaltung wir im übrigen für unverhältnismäßig überzogen halten, gelingen sollte alle inserierenden Vermieter abzuwerben und somit die Einnahmen der Küstenserver GbR auf Null zu bringen, werden wir, die Betreiber, unsere Seiten in der bewährten Form weiterführen, denn uns ist in erster Linie die Aktualität einer Internetseite wichtig, nicht ihre alleinige Präsens oder ihr Ertrag, alles andere regelt sich von ganz alleine und zwar nach den Regeln der freien Marktwirtschaft und nicht in erzwungener verwaltungstechnischer Manier.

I.A. Heino Plagenz für die Küstenserver GbR


Page maintained by Heino Plagenz, kuestenserver@online.de
Copyright(c) Küstenserver GbR. - Postfach 324 - 26477 Insel Wangerooge
All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten. Created: 25.10.97 Refreshed: 02.03.2002