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Hitzige
Debatten bei der Jahreshauptversammlung
Erhöhung der Mitgliedsbeiträge konnte
nicht beschlossen werden
(hp)
Auf der nur nur schwach besuchten Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins
Wangerooge ging es wieder einmal heftig ums Geld. Trotz der erfreulichen
Mitteilung, daß für das abgelaufene Geschäftsjahr
2001 ein Gewinn von 32.705,15 verzeichnet werden konnte, legte der
Vorstand Anträge zur Erhöhung des Mitgliedsbeitrags und
zur Erhebung einer Verlinkungsgebühr auf der Internet-Seite des
Verkehrsvereins vor, die allerdings, nach heftigen Diskussionen und
Vorwürfen an den Vorstand, der fast zum Rücktritt der ersten
Vorsitzenden Rosemarie Gause führte, nicht beschlossen wurden.
Das Geld werde vorsorglich für den Umzug der Beratungs- und Informationsstelle
des Verkehrsvereins vom Pavillon in den noch zu errichtenden Bereich
im Bahnhof benötigt, so der Vorstand. Hanke Rippen forderte in
diesem Zusammenhang eine stärkere Ausrichtung auf die wirtschaftlichen
Bereiche des Vereins, z.B. mit einer Provisionserhebung für Vermittlungen
und weniger "solidarische" Gebühren und Beiträge
für die Mitglieder. So blieb es allerdings vorerst auch für
2002/2003 bei 30 EURO Mitgliedsbeitrag und 11 EURO Ausgleichsbeitrag
(Bettenbeitrag).
Kritisiert wurde von den anwesenden Mitgliedern außerdem die
schlichte Ausführung des Inselprospektes 2002. Da die Kurverwaltung
sich lediglich mit 36 % an den Gesamtkosten für den Prospekt
beteiligt, wurde eine größere Einflußnahme des Verkehrsvereins
auf die Gestaltung gefordert. Hierzu soll ein Ausschuß für
Prospekterstellung gebildet werden. Der Anwesende stellvertretende
Kurdirektor Janßen verteidigte die Gestaltung als Teil eines
Gesamtkonzeptes der Kurverwaltung.
Als erfreulich wurde bewertet, daß Wangerooge keine rückläufigen
Gästezahlen zu verzeichnen habe und, daß den 17 Austritten
33 Eintritte in den Verein gegenüber stünden. Auch bei den
Hochzeitspauschalen sei ein positiver Trend zu beobachten, bis Ende
August seien alle Termine für Hochzeiten auf dem Alten Leuchtturm
bereits ausgebucht.
Durch die langandauernde, teils hitzige Diskussion, kam der Vortrag
des eingeladenen Leiters der Niederlassung SIW (Schiffsdienst und
Inselbahn Wangerooge) der DB Autozug GmbH, Alfred Onken, erstens sehr
spät und zweitens zu kurz. Verkehrsverein und Gemeinde sollen
in dem noch zu errichtenden offenen Counterbereich auch Büroräume
beziehen können. Angesprochen wurde auch das leidige Gepäckaufgabesystem
in Harle und der Fahrkartenverkauf. Im Bereich Gepäck soll während
der Saison wieder auf die altbewährte Möglichkeit der Annahme
aus serhalb
des Bahnhofgebäudes zurückgegriffen werden. Zum Fahrkartenverkauf
schlug Onken vor, die Vermieter sollten ihren Gästen die Fahrkarten
vor Reiseantritt zusenden. Auf Abfahrzeitsänderungen wegen zu
hohem oder zu niedrigem Wasserstands will die Bahn zukünftig
früher reagieren, um so die Reisenden rechtzeitig zu informieren.
Erfreuliches gibt es dann aber auch noch zu berichten. Magnus Gembler,
der seit 25 Jahren die Kasse für den Verkehrsverein verwaltet,
wurde vom Vorstand und den Mitarbeitern für seine Tätigkeit
mit Blumen und Präsenten geehrt.
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