
(hp) Dass
die Wangerooger nicht nur arbeiten können sondern auch
zu feiern verstehen bewiesen sie an diesem Wochenende eindrucksvoll.
Diese erste, ausschließlich von Insulaner organisierte
Großveranstaltung, die in der zur Mehrzweckhalle umfunktionierten
Tennishalle stattfand, fand breite Zustimmung, nicht nur bei
den Offiziellen. Zwar wollte Bürgermeister Kohls im Vorfeld
der Veranstaltung, "die Langerooger noch toppen",
die im Vorjahr Gastgeber des Treffens waren, fand dann in
seiner Ansprache jedoch, dass dies aber wohl nicht die Marschroute
dieser Treffen sein dürfe.
Mit zwei unvorhergesehenen Schwierigkeiten hatten die Organisatoren
zu kämpfen. Zum einen verzögerten sich am Freitag
wegen starken Ostwinds und damit verbundenem Niedrigwasser
die Abfahrzeiten der Fähren, zum anderen fiel am Freitag
die Musikanlage aus. Hier zeigten dann aber die Organisatoren
ihr wahres Talent und schafften bis Sonnabend aus Bremen eine
Ersatzanlage heran, so dass die Gäste Ihre Darbietungen
problemlos präsentieren konnten. Moderiert von Thekla
Dickeboom und Klaus Brüggerhoff zeigten sechzehn Gruppen
der sechs ostfriesischen Nachbarinseln in einem dreistündigen
Programm die Höhepunkte ihrer Vorstellungen. Die Stimmung
war so gut und ausgelassen, dass die Akteure es oftmals nicht
leicht hatten zum Publikum durchzudringen, trotzdem wurde
die Darbietungen teilweise mit stehendem Applaus belohnt.
Insgesamt bezeichneten Teilnehmer und Organisatoren das Fest
als großen Erfolg. Alle beteiligten bedankten sich bei
den Wangeroogern für ihre herzliche Gastfreundschaft.
Nach einem plattdeutschen Gottesdienst ging es dann am Sonntag
wieder nach Hause auf die eigene Insel.