Bauausschuss ohne
Ergebnisse
Neuer Bebauungsplan der Zedeliusstraße zur Beratung in die
Fraktionen
(pku) Wie schon auf einigen Ausschusssitzungen zuvor, so zeigte sich
auch Donnerstag auf der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses
der Gemeinde Wangerooge die SPD-Ratsfrau und -Herren sehr unentschlossen,
als es um Entscheidungen hinsichtlich noch vom alten Rat in die Wege
geleiteten Baubelange ging. Zur Diskussion standen die 1.Änderung
des Bebau-ungsplanes Nr.8 Zedeliusstraße zwischen Petersstraße
und Schulstraße, sowie die öffentliche Dorferneuerungs-maßnahme
"Obere Zedelius-straße".
Ein neuer Bebauungsplan ist nach Ansicht von Bürger-meister Holger
Kohls, dem die übergeordnete Bezirksregie-rung im Nacken sitzt,
und den Vertretern der mit der Änderung beauftragten Städte-baufirma
Boner aus Dangast unumgänglich. "Bei Um- oder Neubauten
dürften nach dem alten Bebauungsplan (50% Überbauung) die
Grundstücke nicht in der bisherigen Aus-lastung bebaut werden."
So ... Grahlmann vom Städterplaner Boner. Der neue Bebauungs-plan
orientiert sich am Ist-Bestand und sieht hingegen eine 80 %tige Überbauung
vor, schreibt jedoch für Gebäude östlich der Zedeliusstraße
eine Reduzierung der Vollgeschosse von 5 auf 2 vor - und darin liegt
der Stein des Anstoßes. Die zahlreich erschienenen Anwohner
befürchten eine Wertminderung ihrer Grund-stücke beim Verkauf
oder zur Beleihung bei Krediten. "Für mich ist dies nicht
einsichtig", gab Ratsherr Fritz Peters dem Ausschuss kund, warum
westlich der Zedeliusstraße nach wie vor 5 Vollgeschosse im
Bebauungsplan stehen. Dem Antrag der SPD- Fraktions-sprecherin Hille
Janssen, den Bebauungsplan zunächst inter-fraktionell zu prüfen
wurde einstimmig zugestimmt.
Bürgermeister Holger Kohls hätte die Planungen zur öffentlichen
Dorferneuerungs-maßnahme "Obere Zedelius-straße"
gerne abgeschlossen, aber auch mit dieser Planung des alten Rates
zeigten sich die SPD-Ratsmitglieder/In sehr unentschlossen. Bezüglich
des Aufstellens einer neuen Prioritätenliste hinsichtlich dringend
notwendiger Baumaß-nahmen auf Wangerooge war man sich über
die Fraktionen hinweg schnell einig. Lediglich die Planungen abzuschließen
und somit fertige Pläne in der Schublade zu haben, um sie zu
gegebener Zeit umzusetzen - Entscheidung Fehlanzeige.
Auch keine Entscheidung gab es hinsichtlich der Erhöhung des
Fördervolumens zur Dorferneuerung auf Wangerooge bis 2006, schließlich
muss zunächst eine neue Prioritätenliste erstellt werden,
woraufhin dann Fördermittel beantragt werden können.
Eine Entscheidung gab es dann zu guter letzt dann doch noch. Im Zuge
privater Dorferneu-erungsmaßnahmen im Bereich des "Langen
Jammers" an der Charlottenstraße dürfen An-wohner
mit einem 30% Zuschuss und einer freien Wahl der Gestaltung ihrer
Haustür rechnen.
Das Programm am 15. März bestreiten die Wangerooger. Die "Dancing
Queens", die Handballer, der Gospelchor, die Volkstanzgruppe
und der Shanty-Chor "De Wangeroogers" werden in der Tennishalle
auftreten. Am Sonnabend, den 16. März präsentieren dann
Gruppen der anderen Inseln Ihr Programm. Hierfür können
in der Buchhandlung Schröder noch Eintrittkarten in begrenzter
Zahl erstanden werden.