Finanzplan des Eigenbetriebs Kurverwaltung
noch nicht beschlossen
Werksausschuss
wartet Fakten zur Wangerooge-card ab
Der Vorsitzende des Werksausschusses Detlef Schulz, SPD, hatte
es schwer, den öffentlichen Teil der Sitzung zeitgerecht
zu eröffnen, da offensichtlich ein Ratsherr der SPD, der
nicht dem Ausschuss angehört, sich häufig zu Wort gemeldet
hatte. Schulz schlug deshalb vor, diese Möglichkeit der Teilnahme
bei Ausschusssitzungen, die die niedersächsische Gemeindeordnung
(NGO) zulässt, überparteilich zu debattieren. Die CDU-Ratsleute
appellierten in diesem Zusammenhang an die Selbstdisziplin der
einzelnen Ratsmitglieder, damit der Zeitplan zukünftig besser
eingehalten werden kann. Und so wurde die Sitzung zügig fortgesetzt:
Der spannende Punkt wurde einstimmig abgesetzt, da das statistische
Zahlenwerk erst am selben Tag einging und noch nicht aufbereitet
werden konnte. Der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kurverwaltung
für das Jahr 2002 wurde aufgrund dieser fehlenden Hintergrundfakten
einsstimmig ohne Beschlussvorlage an Rat und Verwaltung weitergegeben.
Er hat ein Gesamtvolumen von insgesamt 6388500 Euro. Als wichtigste
Ausgabeposten bei der Finanzplanung schlagen mit insgesamt 746000
Euro die Sanierungsmaßnahmen im Freizeitbereich zu Buche,
die über Zuschüsse und Einnahmen aus Umlaufvermögen
finanziert werden sollen. Des weiteren müssen erneut 145000
Euro für die Darlehenstilgung im Zusammenhang mit der Einführung
der Wangerooge-card aufgebracht werden. Für neue Strandkörbe
werden 35000 Euro (Vorjahr 27000 Euro) und für neue Fahrzeuge
(E-Karren) 50000 Euro veranschlagt. Fest steht jetzt schon, dass
die Sandauffahrmaßnahmen mit 60000 Euro als viel zu niedrig
angesetzt sind. Der stellvertretende Kurdirektor Wilhelm Janßen
schätzt die Kosten eher auf 140000 Euro. Erfreuliches konnte
er von der unvermuteten Kassenprüfung vom Oktober 2001 berichten:
Das Rechnungsprüfungsamt hatte nur hinsichtlich der Kassensicherheit
wie alle Jahre wieder Bedenken.