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Erleben statt erlesen
Einweihung der neuen Erlebnisausstellung im Nationalparkhaus auf Wangerooge

(pku) Nach dreijähriger Planungs-Phase wurde gestern die neue Erlebnisausstellung "Wasser, Wind, Wetter und Vogelzug" im Nationalparkhaus "Rosenhaus" auf der Nordseeinsel Wangerooge feierlich eingeweiht. Die mit Mitteln der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung und des Landes Niedersachsen für insgesamt 100.000 DM umgestalteten Räumlichkeiten und Exponate wurden unter der Anwesenheit von Irmgard Remmers, Leiterin der Nationalparkverwaltung Niedersächsische Wattenmeer, Gabriele Köppe, Geschäftsführerin des NABU Niedersachsen sowie Wangerooges Bürgermeisters Holger Kohls und zahlreichen Ehrengästen von der Leiterin des "Rosenhauses" Regine Leicht nun endgültig für die Öffentlichkeit freigegeben.
In Wirklichkeit begeistert die erlebnisorientierten Ausstellungselemente bereits seit Ende Juni 2001 die Besucher des Hauses, die von Maskottchen Johann, dem Austernfischer, begleitet werden. "Die Akzeptanz des Hauses ist weiterhin sehr hoch und wurde durch die neue Ausstellung sicherlich noch gesteigert. "Seit Eröffnung haben knapp 15.000 Besucher die Räumlichkeiten besichtigt, bis Ende Oktober waren bereits mehr Besucher insgesamt gezählt als zum Jahresende 2000,' freute sich Bürgermeister Holger Kohls in seinem Grußwort.
Dabei ist das Ansehen und Lesen nicht das wichtigste, sondern Ziel der Ausstellung ist "Erleben statt Erlesen". Dies unter dem Hinblick, dass etwa 55 % der Besucher und Teilnehmern an Veranstaltungen des Hauses Jugendliche und Kinder sind, die abwechslungsreiche Vermittlungsformen brauchen. Konventionelle Informationstafeln und Vitrinen schaffen häufig eine gewisse Distanz zum Besucher, die hier durchbrochen werden. Es wurden Möglichkeiten zum Schauen und Verweilen geschaffen, aber auch zum Aktivwerden, Probieren und Entdecken.
"Die Ausstellung ist ein idealer Beitrag zur Informations- und Bildungsarbeit im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" und schließt den Bogen zum im August verabschiedeten Nationalparkgesetz, in dem genau dies gesetzlich verankert ist", wusste Irmgard Remmers als Leiterin der Nationalparkverwaltung nicht ohne Stolz zu berichten.
5,6 Millionen DM sind laut Remmers an vergleichbare Maßnahmen wie dieser hier auf Wangerooge bislang geflossen. Gelder die im Rahmen des Baus der Europipeline von der Firma Statoil kommen.

 

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