Offshore-Wind: Riesen-Chance für den Klimaschutz
Greenpeace-Aktivisten klärten Einheimische und Gäste
auf
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Auf ihrem Törn zu den ostfriesischen Inseln machte die im Hamburger
Museumshafen gecharterte "Anna" auch im Wangerooger Hafen
Station, bevor es
mit der "Biluga" nach Sylt weiter geht. "Der Ausstieg
aus der gefährlichen
Atomenergie ist möglicherweise zu schaffen mit Windkraftanlagen
auf See, so
genannten Offshore-Windparks", erklärten die beiden Greenpeace-Aktivistinnen
Mareike Secci aus Bremerhaven und Friederike Illers aus Oldenburg.
Erste
positive Erfahrungen mit Demonstrationsprojekten konnten in Dänemark
gemacht
werden. Aufgrund der erheblich stärkeren Winde auf See können
bis zu 40
Prozent mehr Energie gewonnen werden als bei vergleichbaren Anlagen
an der
Küste. Und das Potential ist riesig: Bei Nutzung aller erschließbaren
Energiemengen könnte Europa seinen gesamten Strombedarf aus
Offshore-Windenergie decken: Allein aus Deutschland ließe sich
gut die Hälfte
des benötigten Stromes "aus der Nordsee" beziehen.
Um Erfahrungen mit
Offshore-Windfarmen zu sammeln spricht sich Greenpeace für die
Errichtung von
Pilotprojekten mit 30 bis 50 Anlagen aus. Beim Bundesamt für
Seeschifffahrt
und Hydrografie (BSH) sind bereits Windparks vor Borkum, Helgoland
und Sylt
beantragt worden. Da die Zukunft der Energieversorgung in erneuerbaren
Energien liegt, ist Greenpeace grundsätzlich für den Aufbau
von
Offshore-Windfarmen und sieht in dieser Technik eine tragende Säule
für den
Klimaschutz.