Bürgerverein weiter aktiv
- Auf der jüngsten außerordentlichen Mitgliederversammlung
des Bürgervereins
informierte die erste Vorsitzende Regine Leicht über vergangene
und
zukünftige Aktionen des Bürgervereins. So ist der Vorschlag,
ein
Gewerbegebiet westlich des Lokschuppens zu planen an sämtliche
Ratsleute
verschickt worden mit der Bitte um Stellungnahme. Am 7.7. soll ein
Info- und
Kommunikationsstand in der Zedeliusstraße aufgebaut werden,
an dem die
Meinungen der Ratsmitglieder zu diesem Thema dann ausliegen werden.
Außerdem
wird es Informationen zur lokalen Agenda und zu geplanten Golfplatz
geben.
"Die Bürger sollen aber auch ihre Sorgen und Fragen hier
einbringen",
erklärte Frau Leicht. Einige wurden dann auch gleich genannt:
Der NDR I
verbreitete Falschmeldungen über angeblich ausgebuchte Ferienquartiere
zu
Pfingsten. Woher bezieht er derartige Informationen Warum werden
nicht mehr
Waggons der DB zu Spitzenabfahrtszeiten eingesetzt Wie sieht die
Verkehrsverbindung von Sande aus Die Modifizierung der Satzung stand
ebenfalls auf dem Programm. Sie wurde geändert im Sinne der Agenda
21. In
nächster Zeit sollen sich daher auch Arbeitskreise etablieren,
die die
Schwerpunktthemen Bebauung, Tourismus und Jugend in Zusammenarbeit
mit
Vertretern der Gemeinde bearbeiten werden. Der Bürgerverein sieht
sich als
Mittler zwischen Bürgern und Gemeinderat beziehungsweise -verwaltung.
Geändert wurde auch, dass der Vorstand nun alle drei Jahre neu
gewählt werden
soll. "Die völlig überarbeitete Fassung der Satzung
sollen alle 62 Mitglieder
erhalten", versprach der zweite Vorsitzende, Erich Rieger. Um
die
Mitgliederzahl zu erhöhen, wurde vorgeschlagen Kernsätze
des Programms des
Bürgervereins zu veröffentlichen und hiermit verstärkt
bei den
Zweiwohnungsbesitzern zu werben. Um auch Jugendliche mehr zu motivieren
dem
Bürgerverein beizutreten soll eine Internetseite eingerichtet
werden. Zum
Schluss der Versammlung appellierte Frau Leicht an die zwanzig Anwesenden
sich als Begleitperson beim großen Treffen "Insulaner ünner
sück" zur
Verfügung zu stellen. Der Aufruf blieb nicht ungehört.