Keine kalten Füße mehr bei der Trauung
"Wir sind mit der Leuchtturmsanierung gut in der Zeit."
Dies stellte der
Leuchtturmwärter Jan Gerdes fest, der die Arbeiten vor Ort koordiniert.
Er
beschrieb den Mitgliedern des Umwelt-, Bau-, Planungs- und
Feuerwehrausschusses anlässlich einer Ortsbegehung den Fortgang
der
Sanierung: "Kopf und Schaft sind fertig verputzt, die Ringe sind
entrostet
und mit Filz hinterlegt, die Fensterstürze sind mit Beton neu
ausgegossen"
und mit neuen feuerverzinkten Gittern gesichert worden. Nur der Anstrich
fehlt noch, "da die Temperaturen mindestens eine Woche +5°
Celsius betragen
müssen", so Bauleiter Meier. Die Innenarbeiten sind auch
so weit
abgeschlossen, dass Fa. Grunemann die Heizkörper im Trauzimmer
und in einem
Hohlraum einbauen kann. So kann die Temperatur im Winter konstant
auf +10°
Celsius gehalten werden. Wenn auch der "Turm jetzt seit vier
Monaten total
trocken ist", so Gerdes, war in dem im Herbst in Auftrag gegebenen
Klimagutachten deutlich geworden, dass Heizkörper trotz der vorhandenen
Entfeuchtungsanlage für den oberen Bereich des Turmes nötig
seien.Und so
wurde der nachträgliche Posten über ca. 9200 DM denn auch
einstimmig
genehmigt. Am 5.2. können dann die Maler der Fa. Dietrich aus
Sande ihre
Arbeit im Innenbereich aufnehmen. Insgesamt war man sich einig, dass
sowohl
das Architektenbüro Geister-Herbolzheimer und Baatz aus Oldenburg
als auch
die Baufirma Paetzke aus Hörstel bei Rheine bislang gute Arbeit
geleistet
haben. Sicherheitshalber "sind aber alle Arbeiten mit Fotos belegt"
(Gerdes).