Sitzung Werksausschuss
Alles im grünen Bereich bei der Wangerooger Kurverwaltung!
- Dieser
Schluss ist nach den Berichten von Bürgermeister Holger Kohls
aus
der letzten Sitzung des Werksausschusses der Inselgemeinde zu
ziehen. Die Kommunalaufsicht habe den Wirtschftsplan 2000 ohne
Abstriche genehmigt, bei der Sandauffahrmassnahme liege man dank
der
richtigen Entscheidung, zusätzliche Fahrzeuge anzumieten, gut
in der
Zeit. Bis heute seien 90.000 Kubikmeter Sand aufgefahren, so dass
man trotz einer Pause bis Osterdienstag die Arbeiten bis zum 10.
Mai abschliessen könne. Als Trostpflaster für die Störungen
habe man
den Gästen, die schon vor Ostern auf der Insel sind, einen
kostenlosen Besuch des Freizeitbades "Oase" angeboten.
Diese
Möglichkeit sei von 810 Gästen genutzt und begeistert
aufgenommen
worden.
Beraten wurde dann im Ausschuss über einen Umbau im Bereich
des
Hallenbades und der Sauna, für den Entwürfe des Architekturbüros
Witt und Dohrn vorliegen. Ziel der Planung ist eine "Erweiterung
des
Beauty- und Wellnessbereiches, ohne den heute" so die
Ausschussvorsitzende Bärbel Herfel, "niemand mehr hinter
dem Ofen
hervorzulocken ist". Ehe man eine Entscheidung treffe, werde
der
Ausschuss den überplanten Bereich nocheinmal besichtigen und
die
Kosten genau prüfen. Um das Wohlbefinden der Badbesucher zu
verbessern, schlug Herfel als Sofortmassnahme vor, im Bad nicht
nur
zu Sonderveranstaltungen, sondern immer Musik zu spielen, wie das
heutzutage die Besucher jedes Lokales und jedes Kaufhauses erwarten.
Mit der Planung für die Wangerooge-Card, über die Manfred
Müller
berichtete, liege man bei der Gemeinde- und Kurverwaltung voll im
Zeitplan. Zur Zeit werde die Software getestet und man gehe davon
aus, dass das Cardsystem zum 6. Juni eingeführt werde. Verzögerungen
gebe es allerdings bei dem Ausbau der Abfertigungsanlagen in Harle,
da die Bahn-AG die bereits zugesagten Mittel noch nicht freigegeben
habe.
Für die Wangerooger werden die Insulanerkarten in der zweiten
Maiwoche ausgegeben werden. Kohls kündigte an, dass er die
Haushalte
über den genauen Termin und weitere Einzelheiten mit einem
Rundschreiben informieren werde.