Schulausschuss
Der Elternvertreter Stephan Pinkenburg stellte auf der letzten Schulausschusssitzung
vor, wie sich Elternrat und Konferenz der Grundschule ihre Schule
und ihren Schulhof vorstellen. Um den Schulhof zu gestalten, sollen
3000.- DM eingesetzt werden, die aus Spenden gesammelt wurden, und
die Eltern wollen nach Kräften Eigenleistungen einbringen. Aber das
reiche bei weitem nicht aus. Um die Pläne zu verwirklichen, sei die
Hilfe der Gemeinde nötig. Bürgermeister Holger Kohls schätzt die Kosten
für Arbeiten am Schulgebäude auf etwa 66.000.- DM, die Kosten für
die Schulhofgestaltung seien noch nicht einmal abzuschätzen. Deshalb
wurde Schulleiter Hartmut Renken gebeten, zunächst die Kosten wenigstens
überschlägig zu ermitteln. Bärbel Herfel (CDU) regte an, der Schulleiter
möge ausserdem Wege suchen, Zuschüsse zu erhalten und Wangerooger
Firmen zu einem Sponsoring durch Sach- und Arbeitsleistungen zu bewegen.
Auf jeden Fall aber, so Frank Timmermann (SPD), sei es nötig, für
die Gespräche mit politischen Gremien und möglichen Förderern eine
Prioritätenliste der einzelnen Arbeiten mit dem Kostenrahmen vorzulegen.
Alle Mitglieder des Ausschusses waren sich darüber einig, dass die
Pläne nicht in einem Jahr verwirklicht werden können. Der Bürgermeister
sah die Möglichkeit, in diesem Jahr 20.000.- DM für Erhaltungsarbeiten
am Schulgebäude und weitere 20.000.- DM für die Schulhofgestaltung
zu bewilligen.
Der Ausschussvorsitzende Karsten Folkerts nahm diesen Vorschlag auf
und erhielt dafür die Zustimmung des Ausschusses. Ausserdem beriet
der Ausschuss über den Vorschlag des Landkreises, die laufende Verwaltung
beider Wangerooger Schulen vom Kreis auf die Gemeinde zu übertragen.
Jürgen Wiebach (CDU) wies darauf hin, dass die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung
schon jetzt ausgelastet, teilweise sogar überlastet seien, für zusätzliche
Aufgaben also gegebenenfalls neue Mitarbeiter eingestellt werden müssten.
Der Ausschuss verwies die Frage zur Beratung an die Fraktionen.
Der Wangerooger Strand ist zur Zeit eine Piste für sechs Dumper und
zwei Radlader, die Sand heranfahren, um die Verluste zu ersetzen,
die die Sturmfluten des Winters am Strand der Insel angerichtet haben.
150.000 Kubikmeter Sand müssen herangefahren und planiert werden.
Das kostet, "wenn alles glatt geht" 700.000.- DM sagt Bürgermeister
Holger Kohls. Bis Ostern sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wenn
dann die Gäste kommen, wird dann wieder alles sein wie immer - ein
Strand wie eh und je. Dass er auch in diesem Jahr wieder nagelneu
ist, daran denkt kaum einer..
von Walter Dressel