Sozialausschuss
Auf Wangerooge gibt es zu wenig Kinder. Nur 38 drei bis sechsjährige
besuchen zur Zeit den Kindergarten der Insel, der in den letzten Jahren
mit erheblichen Kosten für den Träger und die Gemeinde so ausgebaut
wurde, dass 70 Kinder in drei Gruppen betreut werden könnten. Jetzt
steht ein Teil dieser Räume leer. Um die Räume sinnvoll zu nutzen,
schlägt die evangelische Kirche als Träger des Kindergartens der Gemeinde
vor, die leerstehenden Räume für die Diakonie-Sozialstation zu nutzen.
Der Sozialausschuss des Inselrates befürwortete diesen Vorschlag unter
der Bedingung, dass die Diakonie-Sozialstation die Kosten für den
erforderlichen Umbau sowie den späteren Rückbau zum Kindergarten finanziert.
Ausserdem sei, so forderte Ratsherr Detlef Engelmeier (CDU), von der
Sozialstation eine Miete von 15.- DM pro Quadratmeter zu zahlen. Weiter
beschäftigte sich der Auschuss unter Vorsitz von Uwe Osterloh (SPD)
mit den neuen Richtlinien des Lankreises zur Förderung von Jugendpflegemassnahmen.
Der Ausschuss empfahl die Annahme der Vereinbarungen, die der Landkreis
vorschlägt, wenn vorher noch einige Fragen zum Umfang der Förderung
für die Altersgruppe der 18 bis 27jährigen und bei Projekten von längerer
Dauer geklärt werden können. Ratsherr Jürgen Wiebach (CDU) wies in
diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Fördermittel des Kreises
und der Gemeinde in der Vergangenheit nicht ausgeschöpft worden seien.
Er schlug deshalb vor, die Wangerooger Vereine nochmals auf die Fördermöglichkeiten
hinzuweisen. Wegen der Sicherheitsbedingungen, die bei der Einrichtung
einer Skater-Bahn zu berücksichtigen sind, hat Bürgermeister Holger
Kohls beim Gemeinde-Unfall-Versicherungsverband (GUV) angefragt. Der
verwies zunächst nur auf die bestehenden DIN-Normen, über Einzelheiten
bei der Einrichtung der Anlage muss weiter beraten werden.
von Walter Dressel