Sitzung Sozialausschuss
Etwas für die Inseljugend und jugendliche Gäste zu tun, ist ein Anliegen
aller Fraktionen des Wangerooger Gemeinderates. So fand der Ausschussvorsitzende
Uwe Osterloh auf der letzten Sitzung des Sozialausschusses auch die
prinzipielle Zustimmung zu den Anträgen der SPD-Fraktion, einen abgetrennten
Teil des Schwimmbades als Freizeittreff zu nutzen und diesen von einer
Jugendpflegern betreuen zu lassen.
Auf die Schwierigkeiten, die zwischen dem Grundsätzlichen "Ja" zu den
Plänen und deren praktischer Durchführung liegen, wiesen Detlef Engelmeier
(CDU) und Dieter Gebhards (BfW) hin. So müsse die Kompetenzverteilung
zwischen Gemeinde und Kurverwaltung geklärt werden, da das vorgesehene
Gelände zum Kurbad gehört und die Betreuung von jugendlichen Gästen
dem Kurbetrieb obliegt, während die Gemeinde für die Jugend der Insel
zuständig sei. Darüber hinaus seien Fragen der Kosten, der Haftung und
der Akzeptanz des Angebotes durch die Jugendlichen abzuklären. Auch
bestehe die Gefahr, dass die Bahn für Inline-Skater die Gäste störe,
die im danebenliegenden Freizeitbad Ruhe und Entspannung suchen.
Schliesslich entschied der Ausschuss, den Antrag, das ehemalige Schwimmbadgelände
als Jugendtreff zu nutzen, an den ebenfalls zuständigen Werksausschuss
weiterzuleiten mit der Bitte, die Vorschläge wohlwollend zu prüfen.
Wegen der Einstellung eines/einer JugendpflegerIn wurde die Verwaltung
beauftragt, Gespräche mit den Kirchengemeinden über eine Beteiligung
an diesem Projekt zu führen, und dem Ausschuss dann zu berichten.
Ebenfalls ohne Beschluss und mit einem Auftrag an die Verwaltung endete
die Beratung über einen weiteren Antrag der SPD-Fraktion. Danach sollen
Familien, die mehrere Kinder in den Kindergarten schicken, besser gestellt
werden als bisher. Hier erhielt Bürgermeister Holger Kohls den Auftrag,
mit dem Träger des Kindergartens, der evangelischen Kirchengemeinde,
eine einvernehmliche Regelung zu suchen und das Ergebnis der Gespräche
dem Ausschuss erneut vorzulegen.
von Walter Dressel
|