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Traumwetter - und Traumbedingungen
zum Wangerooger WESTTURM-Cup vom 9. - 11. Juli 1999

Der Wangerooger Yachtclub und die Kurverwaltung Wangerooge haben zu dieser Regatta auf dem offenen Meer eingeladen. Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit fanden nur 10 Cats den Weg zur Ziellinie, wobei die übers Wasser anreisenden Segler aus Wilhelmshaven zum Teil erst spät nachts am Freitag ankamen, zwei weitere einen Zwischenstopp in Hooksiel einlegten und am Samstagmorgen die Insel anliefen (Hacksee, Wind und Strom gegenan).



Der erste Start wurde verschoben, weil die Regattaleitung noch auf einen Segler aus WHV wartete. Direkt vor der Insel wurde ein ca. 14 Seemeilen langer Dreieckskurs ausgelegt. Gestartet wurde nach der 6 Minuten -Regel über Start/Ziellinie. Der Samstag brachte für Cats ideale Segelbedingungen- Sonne etwa 25 Grad, Wind aus Ost/Nord/Ost zwischen 3 und 4 Windstärken und mäßige Welle. Der erste Lauf wurde um 12.33 Uhr gestartet. Nach 2,5 Stunden kamen die ersten über die Ziellinie.



Gegen 15.00 Uhr der 2.Lauf.
Da der Wind etwas nachgelassen hatte entschied die Regattaleitung Bahnverkürzung, so das der erste nach etwa einer Stunden die Ziellinie kreuzte. Zwischen den Starts wurden die Regattateilnehmer mit einer leckeren Linsensuppe verköstigt. Einige Segler hatten Probleme die Wendemarke in der Dünung zu finden, sodaß beim 2. Lauf sich 2 Motorboote an die Tonnen legten.
So ist das halt bei einer Regatta auf dem offenen Meer. Hajo und Miko Albrecht von der Insel, mit ihrem Hobie 20, die ganz vorne mitsegelten, mußten im 2.Lauf wegen Mastverlust aufgeben.




Der handgefertigte wertvolle Wanderpreis, eine Nachbildung des Inselwahrzeichens der Wangerooger WESTTURM gesponsert von der Raiffeisen-Volksbank, wurde an Volker Oeltjen aus Bad Zwischenahn übergeben, der sich den Gesamtsieg auf seinem HOBIE 17 ersegelte.


von Volker Nannizzi
 
Die Regattateilnehmer haben sich auf dem Wasser vorbildlich benommen, keine Karambolage und keine Proteste. Nur das Ego von Hajo und Miko war angeknackst, zumal es dieses Jahr bereits der 2. Mastverlust war.

Das traumhafte Wetter nutzen alle um nach den Wettfahrten diese traumhaften Segelbedingungen auszunutzen. Leider machte es Rainer Hamschmidt mit seinem TOPCAT den Albrechtbrüdern nach und segelte sich auch den Mast ab. Auch ein Püttingeisen hält nicht ewig.


Viele Sponsoren sorgten dafür, daß attraktive Preise übergeben werden konnten. Ein Kurzurlaub auf Wangerooge im HOTEL HANKEN, Restaurant W´ooge und Hotel Friedrich laden zu einem reichhaltigem Abendessen mit allem drum und dran ein, Warengutschein des Textilhauses CLEMENS und vieles mehr. Jeder Regattateilnehmer erhielt zudem einen WESTTURM-Anstecker.

Abends fand direkt am Strand am Segel- und Surfzentrum der Insel, wo auch der Wangerooger Yachtclub eine Außenstelle -Strand- hat, die Segelregattastrandparty statt. Das Bier vom Fass floß reichlich, der Grill glühte bis weit nach Mitternacht. Die Insel Wangerooge hat ihrem Insidernamen - Deutsche Karibik - wieder einmal alle Ehre gemacht.



Die Party wurde nur durch die Preisverteilung unterbrochen. Der Bürgermeister der Insel Wangerooge, Holger Kohls und der 1. Vorsitzender des Wangerooger Yachtclubs Martin Willering dankten unserem Wettfahrtleiter Heinz Schneider aus Duisburg mit seiner Crew, der für die professionelle Abwicklung der Wettfahrten sorgte. Heinz hat sein kommen für die Milleniumregatta im nächsten Jahr bereits zugesagt.





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