Der
Wangerooger Yachtclub und die Kurverwaltung Wangerooge haben zu
dieser Regatta auf dem offenen Meer eingeladen. Aufgrund der kurzen
Vorlaufzeit fanden nur 10 Cats den Weg zur Ziellinie, wobei die
übers Wasser anreisenden Segler aus Wilhelmshaven zum Teil erst
spät nachts am Freitag ankamen, zwei weitere einen Zwischenstopp
in Hooksiel einlegten und am Samstagmorgen die Insel anliefen
(Hacksee, Wind und Strom gegenan).

Der
erste Start wurde verschoben, weil die Regattaleitung noch auf
einen Segler aus WHV wartete. Direkt vor der Insel wurde ein ca.
14 Seemeilen langer Dreieckskurs ausgelegt. Gestartet wurde nach
der 6 Minuten -Regel über Start/Ziellinie. Der Samstag brachte
für Cats ideale Segelbedingungen- Sonne etwa 25 Grad, Wind aus
Ost/Nord/Ost zwischen 3 und 4 Windstärken und mäßige Welle. Der
erste Lauf wurde um 12.33 Uhr gestartet. Nach 2,5 Stunden kamen
die ersten über die Ziellinie.

Gegen 15.00 Uhr der 2.Lauf.
Da
der Wind etwas nachgelassen hatte entschied die Regattaleitung
Bahnverkürzung, so das der erste nach etwa einer Stunden die Ziellinie
kreuzte. Zwischen den Starts wurden die Regattateilnehmer mit
einer leckeren Linsensuppe verköstigt. Einige Segler hatten Probleme
die Wendemarke in der Dünung zu finden, sodaß beim 2. Lauf sich
2 Motorboote an die Tonnen legten.
So
ist das halt bei einer Regatta auf dem offenen Meer. Hajo und
Miko Albrecht von der Insel, mit ihrem Hobie 20, die ganz vorne
mitsegelten, mußten im 2.Lauf wegen Mastverlust aufgeben.

Der handgefertigte wertvolle Wanderpreis, eine Nachbildung des
Inselwahrzeichens der Wangerooger WESTTURM gesponsert von der
Raiffeisen-Volksbank, wurde an Volker Oeltjen aus Bad Zwischenahn
übergeben, der sich den Gesamtsieg auf seinem HOBIE 17 ersegelte.
von
Volker Nannizzi
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Die Regattateilnehmer haben sich auf dem Wasser vorbildlich benommen,
keine Karambolage und keine Proteste. Nur das Ego von Hajo und
Miko war angeknackst, zumal es dieses Jahr bereits der 2. Mastverlust
war.
Das
traumhafte Wetter nutzen alle um nach den Wettfahrten diese traumhaften
Segelbedingungen auszunutzen. Leider machte es Rainer Hamschmidt
mit seinem TOPCAT den Albrechtbrüdern nach und segelte sich auch
den Mast ab. Auch ein Püttingeisen hält nicht ewig.
Viele
Sponsoren sorgten dafür, daß attraktive Preise übergeben werden
konnten. Ein Kurzurlaub auf Wangerooge im HOTEL HANKEN, Restaurant
W´ooge und Hotel Friedrich laden zu einem reichhaltigem Abendessen
mit allem drum und dran ein, Warengutschein des Textilhauses CLEMENS
und vieles mehr. Jeder Regattateilnehmer erhielt zudem einen WESTTURM-Anstecker.
Abends
fand direkt am Strand am Segel- und Surfzentrum der Insel, wo
auch der Wangerooger Yachtclub eine Außenstelle -Strand- hat,
die Segelregattastrandparty statt. Das Bier vom Fass floß reichlich,
der Grill glühte bis weit nach Mitternacht. Die Insel Wangerooge
hat ihrem Insidernamen - Deutsche Karibik - wieder einmal alle
Ehre gemacht.

Die Party wurde nur durch die Preisverteilung unterbrochen. Der
Bürgermeister der Insel Wangerooge, Holger Kohls und der 1. Vorsitzender
des Wangerooger Yachtclubs Martin Willering dankten unserem Wettfahrtleiter
Heinz Schneider aus Duisburg mit seiner Crew, der für die professionelle
Abwicklung der Wettfahrten sorgte. Heinz hat sein kommen für die
Milleniumregatta im nächsten Jahr bereits zugesagt.
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