Datum:30.01.98
Name: Joachim
Schön, daß es Wangerooge jetzt auch
im Netz gibt. Im Regelfall sollte die Verbreitung von Nachrichten
über ein elektronisches Medium schneller und aktueller sein
als in einer Zeitung. Ich beziehe seit Jahren den Inselboten.
Obwohl die nur monatlich erscheinende Zeitung mit sog. Aktuellem
oft 5-6 Wochen hinterherhinkt so ist sie im Vergleich zu Euch
doch noch aktueller. Schade. Ich finde so eine Sache muß leben
um auf Wangerooge und seine Menschen richtig neugierig zu
machen. Die haben etwas in ihrer Seele das kann man spüren.
Die unendliche Weite des Horizontes und das Wissen daß die
Welt hinter dem nächsten Berg nicht zu Ende ist. Ein Besuch
der Insel ist ein Erlebnis.
Yuppi Sylt ist out - es lebe Wangerooge.
Bis bald! J. Maltzahn
Küstenserver: Danke für die Anmerkungen. Bitte
nichts für ungut, aber so ist das, schnell, schneller und
noch aktueller als die "Bild" Zeitung sollte ein elektronisches
Medium sein, selbst dann wenn es nur von der Insel kommt.
Möglichst die Nachricht von morgen schon heute. Wir halten
es mit unseren Seiten lieber so wie es der Spruch am Anleger
unseren Gästen empfiehlt: "Gott gab die Zeit, von Eile hat
er nichts gesagt." Deshalb übernehmen wir die gemütlichen
Berichte aus dem Inselboten, geben jedem, der es gerne möchte,
Gelegenheit sich zu äußern, und lassen alles so lange stehen,
bis auch der letzte der Mohikaner es endlich gelesen hat.
Der Jet-set soll sich da austoben wo zehn Redakteure ihrem
Medium täglich 100.000 DM Anzeigen-Kapital einbringen. Und
ob es nun wirklich so wichtig ist welchen Beschluß der Gemeinderat
nun gestern gefaßt hat oder ob der Bürgermeister gestern
zu spät zur Sitzung erschien oder, daß sich zwei alte Damen
erschreckt haben, als ich viel zu schnell mit meinem Fahrrad
an ihnen vorbeigebraust bin - ich weiß es nicht. Aber vielleicht
verstehe ich auch nicht allzu viel davon. Der Küstenserver
lebt, vielleicht etwas behäbiger als andere, aber er lebt.
Also noch mal, bitte nichts für ungut und danke für die
Anregung.
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