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  Die Ferieninsel mit den irreparablen Erholungswerten

 

Stell Dich doch einfach an den Strand, die Beine fest in den Sand gestemmt, die Stirn gegen den rauhen Nordwest, den Blick auf´s Meer gerichtet, atme tief ein, und wenn Du die Luft auch nicht bis zuletzt anhältst, erlebst Du dennoch, wie jede Deiner Zellen ihr inneres Gleichgewicht findet und das Blut leicht beschwingt durch Deine Adern fließt ...,

...WILLKOMMEN                         MENSCH,
die Droge     Wangerooge     
        beginnt zu wirken..!

 


  Das ist mir aufgefallen

08.08.2016

Offener Brief von Hans-Jürgen-Jürgens
an Bürgermeister Dirk Lindner
Bezug: Neue Bauleitplanung
Hier: Bauausschuss: Hotelneubau bis Gewerbehalle

 


  Das ist mir aufgefallen

05.08.2016

Neue Bauleitplanung mit Zündstoff

Welcher Teufel hat eigentlich den Bürgermeister und/oder den Gemeinderat geritten eine derart wichtige Infoveranstaltung über die neue Bauleitplanung, die gerade für ortsansässige Bürger (Insulaner/innen) existenziell sein könnte, ausgerechnet in die Hauptsaison zu legen, zudem auf einen Zeitpunkt, in der in  verschiedenen, für die touristische Insel wichtigen Bundesländern die Ferien auslaufen bzw. beginnen. Böse Zungen sagen: So werden Proteste der „Ureinwohner“ vermieden. Das mag man glauben oder nicht, fest steht, von Protest ist jedenfalls nichts zu hören. Von der Bürgerinformation bis zur Beschlussfassung des Rates vergehen eh nur wenige Tage. Bürgernähe sieht eigentlich anders aus.

Sicher, den großen Vermietern und den Investoren kann jeder Zeitpunkt recht sein,  den Zweitwohnungsbesitzern kam er sogar entgegen, wie aus der Verwaltung verlautete, viele von denen urlauben gerade auf der Insel. Allerdings geht es für diese Interessengruppen auch um kaum etwas. Betroffen von den Neuregelungen werden wohl hauptsächlich die ansässigen FEWO-Vermieter und Häuslebauer sein. Hier könnten demnächst eventuell auch Darlehen platzen, nämlich dann, wenn die zur Finanzierung herangezogene Ferienwohnung nur noch als Dauerwohnung vermietet werden darf.

Insulaner zählen in der Bewertung der touristischen Inselgemeinschaft immer weniger, zumindest dann, wenn sie zu den sogenannten Kleinvermietern gehören, die meist für die Finanzierung ihres Hauses lieber die kurzfristige, ertragsreichere Ferienwohnungsvermietung betreiben als die riskante, weniger Geld bringende Dauervermietung. Und es kommt noch dicker. Wird es durch den Eingriff der Verwaltung in die touristische Vermietung zu einem Überangebot an Dauermietwohnungen kommen, werden die Mietpreise wohl auch noch drastisch sinken, was der Häusle-Finanzierung ganz sicher auch nicht zuträglich ist.

Den großen Vermietern kann das egal sein. Damit wird für sie eher günstiger Wohnraum für ihre Zwangsverpflichtung zur Schaffung von Dauermietraum frei. Denn selbst der naivste Entscheidungsträger wird kaum annehmen, dass diese Betreiber Dauermietwohnraum an der Strandpromenade, wohlmöglich noch mit Blick aufs Meer, schaffen werden.

Wie kommt es eigentlich zu dieser Zwangsverpflichtung von Dauermietraum? Ganz einfach durch die Erneuerung des Flächennutzungsplans.  Aus einem Schlüssel von Gebietskennzahl, Grundstücksgröße und Geschossflächenzahl wird der Anteil an Dauerwohnraum zum Ferienwohnraum ermittelt. Ganz einfach. So einfach, dass selbst ein Berater der Verwaltung auf Nachfrage nicht auf Anhieb die korrekte Kennzahl kurzfristig ermitteln konnte.

Für den Bereich der Gebiete, in der Insulaner ihre Häuser gebaut haben, kann die Zwangsverpflichtung schon einmal 50/50 betragen. Da kann es schon sein, dass für eine Ferienwohnung eine Dauermietwohnung geschaffen werden muss, sofern man überhaupt das Glück hat in der richtigen „Zone“ gebaut zu haben. An der Strandpromenade werden die Entscheidungsträger für die „Hotel“-Bauten eine 90/10 prozentige Aufteilung beschließen. Das heißt 90% touristischer Wohnraum und 10% Dauermietraum. Schließlich muss sich ja das Geschäft auch noch führen lassen (lohnen??), wie in einem Gespräch mit Sachbearbeitern zu hören war. Offenbar ist das für die einheimischen Vermieter nicht ganz so wichtig.
(O.K. hier werde ich ein wenig polemisch. Aber trotzdem, warum sollte einem Investor nicht eine höhere Prozentanzahl an Dauermietraum aufs Auge gedrückt werden? Wäre es nicht ganz toll, wenn sich Insulaner dauerhaft Wohnungen am Strand mit Blick aufs Meer mieten könnten? Träum weiter Plagenz.)

Eigentlich sollten mit der Zwangsverpflichtung "die Nutznießer ihren Anteil an Mietwohnraum zur Unterbringung ihres Personals beisteuern!", so Beate Grimm, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters und Fachbereichsleiterin Bauen, auf der Bürgerinformationsveranstaltung. Aber auch da scheinen die kleinen einheimischen Vermieter offenbar mehr in die Pflicht genommen zu sein als die "großen" Nutznießer. Nicht das erste Mal, dass die Verwaltung für die Investoren und Betreiber der Promenaden "Hotels" ein Zuckerstückchen bereit hält. (Siehe auch Teilungsgenehmigungen bei den Anna Bauten auf der Polizeiwiese. Teilnungenehmigungen werden den Insulaner/innen für ihre Häuser seit Jahren verweigert. Teilungsgenehmigungen erhöhen nämlich grundsätzlich den Wert einer Immobilie).

Fest zu stehen scheint, glaubt man den Ausführungen eines Insiders, dass Häusle-Finanzierungen purzeln könnten und Insulaner/rinnen ihr Eigentum verlieren könnten. Wird nämlich die in die Hausfinanzierung einberechnete Ferienwohnung wegfallen und zwangsweise nur noch als Dauermietraum verwendet werden können, wird es zumindest dort durch die Banken mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Neubewertung des Haus- und Grundbesitzes kommen. Und ob der dann höher ausfällt als vorher kann ernsthaft bezweifelt werden. Kommt es dabei zu einem „Zwangsverkauf“ oder wohlmöglich zu einer Zwangsversteigerung ist die Möglichkeit, dass das Grundeigentum an einen Eigentümer fällt, der das Gebäude nur als Zweitwohnung nutzt, eher hoch. Die Schaffung von Dauermietraum ist damit dann allerdings auch nicht gelungen.

Der neue Flächennutzungsplan ist unter anderem deshalb notwendig geworden, weil einerseits die Gemeinde durch die Rechtsprechung aufgeschreckt wurde (Ferienwohnungsvermietung in reinen Wohngebieten ist nicht gestattet) und andererseits sich auf dem begrenzten Inselraum, auf dem Häuser gebaut werden dürfen, immer mehr der Trend zum Eigentumswohnungs- und Ferienwohnungsbau abzeichnet. Dabei geht Dauerwohnraum verloren. Nun ist es an den politischen Verantwortlichen und der Verwaltung hier eine Lösung zu finden. (Weshalb Rat und Verwaltung die Entscheidung allerdings unbedingt jetzt, in der Hauptsaison, im Schnelldurchgang durchprügeln müssen, bleibt dennoch unverständlich.)
Deshalb musste ein neuer Flächennutzungsplan her. Der ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die alle mit einer Kennzahl versehen sind. Es gibt Bereiche, in denen die Vermietung von Ferienwohnraum gar nicht zugelassen ist und es gibt Bereiche wo die Schaffung von Ferienwohnraum gestattet ist. Vorausgesetzt die Baugenehmigung gibt das her und die sogenannte Einliegerwohnung wurde in der Baugenehmigung als Ferienwohnung gekennzeichnet und genehmigt. Das ist aber wohl bei den wenigsten Insulanerhäusern der Fall. Dort wurde meist nur „Wohnen“ eingetragen und das lässt den Betrieb einer Ferienwohnung nun einmal nicht zu. In der Regel bestehe aber hier die Möglichkeit im Nutzungsänderungsverfahren eine Genehmigung für die Vermietung einer Ferienwohnung zu bekommen, so Frau Grimm in ihrem Bericht zur Bürgerinformationsveranstaltung (vermutlich gegen eine satte Gebühr).

Diese Möglichkeit sollten sich die einheimischen Vermieter auf keinen Fall entgehen lassen. Fragt einfach bei der Gemeinde nach, in welchem Gebiet Eurer Haus steht und ob eine Umschreibung möglich ist. Mit der Genehmigung für die Vermietung einer Ferienwohnung könnt Ihr vermutlich auch Dauervermieten. Umgekehrt geht es auf keinen Fall.

Gutes wird der neue Bebauungsplan allerdings auch mit sich bringen. Die "Schmuddel Ecke" in der Siedlerstraße auf dem Grundstück der Deutschen Bahn, auf der seit Jahren alte Möbel, Fahrzeuge und sonstiger Müll gelagert wird und deren Bauten immer mehr in sich zusammenfallen und schon für manchen Aufreger sorgten, weil sie ungesichert für Kinder zugänglich waren, wird wohl in naher Zukunft beseitigt. Der Bereich soll als sogenanntes Mischgebiet ausgewiesen werden. Dort sollen dann Häuser mit Dauermietwohnungen gebaut werden. Einen Käufer für das Gebiet soll es auch bereits geben.

Was die Aufwertung des Inselwestens betrifft, die der Bürgermeister in der Bürgerinformationsveranstaltung ansprach, wird man abwarten müssen, ob die Neukonzeptionierung des Westturm Cafés greift. Zu wünschen wäre es, denn gerade Ausflugsplätze sind auf der Insel rar gesät. Wie ich schon öfter bemängelt habe konzentriert sich das touristische Augenmerk der Verwaltungen eher auf die Hauptstraße und die Strandpromenade der Insel als auf die Ausflugsbereiche. Dort hat sich das gastronomische Angebot in den vergangenen Jahren und Jahrzehnte ständig durch Gaststättenschließungen stark reduziert. Umso erfreulicher, dass ein Campingplatz in dem Bereich zumindest in Planung ist. Obwohl ich einem User Recht geben muss, der in einem Gästebucheintrag schrieb: " Zeltplatz im Westen, wo dann die einst von der Insel verbannten Camping- und Rucksack-Touristen nach dem Deckwerksausbau möglicherweise ebenso wie die Gäste von Jugendherberge und Schullandheimen so gut wie kein Plätzchen mehr auf Sand und am Wasser finden?"
Nach der Fertigstellung des neuen Inselschutzes im Westen, der jetzt bereits als "Jahrhundertbauwerk" bezeichnet wird, wird es im Westen kaum noch Strandbereiche geben. Ob und wie dort zum Beispiel eine Badestelle eingerichtet werden soll, steht in den Sternen, obwohl der Bürgermeister sich diesbezüglich immer wieder optimistisch zeigt, ist kaum anzunehmen, dass der Strand dort, wie an der Strandpromenade im Ort, jedes Jahr durch Sandaufschüttungen wieder hergestellt wird. Aber, das bleibt abzuwarten. Gemeckert wird später.


  Info der Gemeinde- und Kurverwaltung

28.07.2016

Bericht zur Bürgerinformationsveranstaltung der Gemeinde

DOWNLOAD >>>HIER

  Der offene Brief

22.07.2016

Offener Brief an die Wangerooger
von Dr. Wilko de Buhr

Liebe Wangerooger !

Am 11. August 2016 wird Schwester Anselma 100 Jahre alt !

Viele von uns haben sie noch in guter Erinnerung als Ordensschwester, - geehrt auch durch das Bundesverdienstkreuz - die ihr ganzes Leben in den Dienst unserer Insel gestellt hat, schon im 2.Weltkrieg als Kranken- und Operationsschwester im damaligen Marine-Lazarett "Meeresstern", nach dem Krieg als Leiterin unseres Inselkrankenhauses "Meeressstern" und nach dessen Schließung lange Jahre als Gemeindeschwester sowie in der Kranken- und Altenpflege auf Wangerooge.

Erst mit 91 Jahren verließ sie die Insel, um im Mutterhaus ihres Ordens der Schwestern Unserer Lieben Frau ihren verdienten Ruhestand zu verbringen.

Wir erinnern mit diesem Schreiben an den 100. Geburtstag in der Annahme, daß mancher Wangerooger den Tag zum Anlaß nehmen wird, um unserer verehrten Schwester Anselma einen Glückwunsch zu übersenden und damit zu bestätigen, daß ihre jahrelange unermüdliche und selbstlose Lebensarbeit zum Wohle der Insel nicht vergessen ist !

Anschrift:
Schwester M. Anselma Kestermann
Kloster Marienhain
Landwehrstaße 2
49377 VECHTA

Unterschrift
Dr. Wilko de Buhr

 

  Das ist mir aufgefallen

02.07.2016

Runder Tisch mit Ecken und Kanten?

Es soll einen runden Tisch geben, auf dem die Zuständigkeiten der Ämter, Behörden und Landesbetriebe ge- und erklärt werden sollen, das kündigte die Grünen Abgeordnete Regine Asendorf an. Laut einer Nachricht der Nordwest Zeitung vom 02.07.2016 wird diese Initiative von einigen Wangerooger Ratsmitgliedern unterstützt.

Wirklich eine sehr gute Idee.

Bleibt zu hoffen, dass an dem runden Tisch auch kritische Stimmen zu Wort kommen werden und nicht nur die üblichen verdächtigen Politiker. Denn alles Gequengel, Bitten, Schmeicheln und Drohen der Inselpolitiker über die letzten Jahre hat die großen Landespolitiker wohl nur wenig beeindruckt.

Zwar wurde ein neues "Baggerschiff" angeschafft und gelegentlich war es auch zwischen der Insel und dem Hafen Harle bei der Arbeit zu beobachten, wer in den letzten Wochen mit der Fähre gefahren ist konnte allerdings beobachten, dass die sich auf halber Strecke immer wieder festgefahren hat und nur mit Mühe freischaufeln konnte oder der Kapitän hat nach der Ausfahrt aus dem Wangerooger Hafen erst einmal einen Zwischenspurt Richtung Helgoland eingelegt, um der Tide die Möglichkeit zu geben die Fahrrinne zu füllen. Hat im Übrigen auch nicht immer etwas genützt. Was allerdings schon mal zu einer Überschreitung der Fahrzeit von bis zu 45 - 60 Minuten führte. Wohl dem, der keine Termine am Festland einzuhalten hatte.

Vielleicht sollte die erste Frage am runden Tisch lauten: Wann bekommt unsere Insel endlich eine zumutbare und ausreichende Fahrrinnenvertiefung und wer ist dafür zuständig (was allerdings wohl längst hinreichend geklärt ist und damit eigentlich auch nicht mehr die wichtigste Frage ist ).

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29.06.2016

Beitragsausgleich

Da kann man doch nur neidisch nach Jever blicken. Dort haben 20 Gastwirte vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg eine saftige Rückzahlung des bisher geleisteten Fremdenverkehrsbeitrags erstritten. Generell ging es den Gastronomen nicht um den Fremdenverkehrsbeitrag an sich, sondern mehr um dessen gerechte Verteilung (verschiedentlich habe ich das in meinen Beiträgen auch für unsere Insel schon angesprochen).

Auf unserer Insel tut sich da allerdings nichts. Das liegt zum einen an einem gastronomischen Verband, der kurz vor dem komatösen Tiefschlaf liegt und zum Anderen an der Sturheit der offiziellen Entscheidungsträger, die wohl lieber erst einmal abwarten wollen bevor sie "Blitz-"Entscheidungen treffen.

Bei der Einführung des Fremdenverkehrsbeitrags auf der Insel, vor ca. 20 Jahren, klagte der Inselverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, unter dem Vorsitz von Karsten Folkerts, um eine gerechtere Verteilung der Lasten zu erreichen. Kläger war damals stellvertretend für die Inselgastronomen der Hotelier Curt Hanken. "Mit einem breiten Grinsen kamen die für den Gemeinderat anwesenden Ratsmitglieder aus dem Gerichtssaal", so Curt Hanken damals. Ein Richter, der es offenbar witzig fand, dass eine Kommune Stühle und Betten "besteuern" konnte, hatte gegen die Gastronomen entschieden. Die ungerechte Verteilung war dabei kein Argument. Die Hauptlast des Beitrages wird von den Gastwirten und den Vermietern getragen. Andere Geschäftszweige, die ebenfalls überwiegend vom Tourismus leben, kommen vergleichsweise glimpflich davon.

Inzwischen gibt es verschiedentlich Gerichte, die die ungerechte Verteilung ebenfalls bemängeln. Bleibt die Hoffnung, dass unsere Entscheidungsträger dann doch irgendwann einmal den Hintern hoch bekommen und sich bewegen müssen.

 

  Das ist mir aufgefallen

16.06.2016

Helgoland-Fähre ab Hooksiel


Die "Fair Lady" fährt in diesem Sommer 22 Mal von Hooksiel nach Helgoland

Was für den Megakonzern Deutsche Bahn, der die Fährschiffe zwischen unserer Insel und dem Festland schwimmen lässt, Probleme aufwirft, ist für Reederei Cassen Eils aus Cuxhaven Alltagsgeschäft. Fahrten nach Helgoland. Neben den Abfahrten aus den Häfen Cuxhaven, Bremerhaven und Büsum bietet die Reederei jetzt auch Abfahrten aus dem kleinen Küstenhafen Hooksiel an. Vielleicht sollte unser Gemeinderat einmal bei dieser Reederei vorstellig werden und das Urlaubs-Angebot für Inselgäste zum Beispiel mit einer Fahrt von Harlesiel oder Hooksiel nach Helgoland via Wangerooge erweitern.

„Fair Lady“ so heißt das Passagierschiff der Reederei Cassen Eils. Die Nordwest-Zeitung titelt in ihrer Ausgabe am 15.Juni 2016 – „“Für die „Fair Lady“ extra die Zufahrt ausgebaggert“. Und schreibt weiter:“Damit das 68 Meter lange Schiff, das 799 Passagiere fasst, mit seinen 2,40 Metern Tiefgang den Hooksieler Außenhafen gut anssteuern kann, hat N-Ports in den vergangenen Wochen extra die Hafeneinfahrt ausgebaggert".
Geht doch! Wieso tun sich unsere Insel-Entscheidungsträger eigentlich so schwer mit den zuständigen Stellen und Behörden, wenn es um das ausbaggern unserer Fahrrinne geht und streiten und verhandeln jahrelang? In Hooksiel geht es um die Zufahrtsmöglichkeit EINES Schiffes, das den Hooksieler Hafen in diesem Jahr lediglich 22 Mal anfährt.

Für Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena sind die Helgoland-Fahrten sehr erfreulich: „Das ist ein schöner Tagesausflug – so haben wir für unsere Urlauber ein Angebot mehr.“  

Ob die von der Deutschen Bahn angebotenen „Sonderfahrten“ zur Insel Spiekeroog und den Seehundbänken als Highlight für die Gäste einer Urlaubsinsel mitten in der Nordsee wirklich ausreichen? Ich habe daran einige Zweifel.

Vor der Wahl des amtierenden Inselrats stand das Gespenst eines Zusammenschlusses der Gemeinden Wangerland und Wangerooge lange Zeit im Raum. Wie wild haben sich unsere Entscheidungsträger seinerzeit dagegen ausgesprochen und argumentiert. Aus heutiger Sicht wäre unsere Insel vielleicht unter einer Wangerländer Verwaltung besser aufgehoben gewesen. Die haben schließlich problemlos ihre Hafenzufahrt ausbaggern lassen, einen Hotelklotz-Neubau verhindert, ein gutes Tourismus Marketing Konzept erarbeitet und umgesetzt und sind, soweit ich weiß, immer noch nicht pleite, obwohl sie den Fremdenverkehrsbeitrag für ansässige Unternehmen reformiert und gerechter angepaßt haben
'
Was halten unsere Entscheidungsträger eigentlich dagegen? Zwei zweifelhafte Hotel-Neubauten, eine Ferienwohnanlage mit über 40 Eigentumswohnungen, die eigentlich eine Seniorenresidenz werden sollte. Und in Sachen gerechte Erehebung des Fremdenverkehrsbeitrages lediglich ein: Mal sehen, was da zu machen ist.

Dafür übertreffen sie sich allerdings jetzt vor der Gemeinderatswahl im Herbst schon mit jeder Menge Lippenbekenntnissen zu der Aktion „Heimathafen Wangerooge“, die den einheimischen Senioren das Bleiben AUF der Insel ermöglichen will. Nach der Wahl gilt es dann allerdings doch das Wort in die Tat umzusetzen. Warten wir’s ab, noch sehe ich da keinen Hoffnungsschimmer am Horizont. Nur Windkraftanlagen.

Weiter Infos zu den Helgolandfahrten der Reederei Cassen Eils >>>>HIER und >>>>HIER

  Das ist mir aufgefallen

11.06.2016

Verklemmte Vandalen

Nicht jeder kann mit Kurven umgehen und offenbar ein gut gewachsenes Teil nicht ertragen. Nicht einmal dann, wenn es sich nur um kurvenreiches Laub handelt

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Irgenwelche Volltrottel meinten wohl der Allgemeinheit den Anblick der kuvenreichen Liguster-Dame ersparen zu müssen und zerstörten das Gewächs

Fazit: Die Idioten sterben doch tatsächlich noch nicht aus.

  Das ist mir aufgefallen

25.05.2016

Augen zu und durch >>>>

Völlig aus dem Fokus der Inselentscheider scheint er geraten zu sein, der Windpark Nordergründe. Zumindest gibt es wohl bisher keine Reaktion oder Stellungnehme auf die Presse-Mitteilung, dass die Arbeiten daran demnächst beginnen. Dabei ist er für die Tourismusindustrie der Insel gar nicht so unwichtig. Zwar wird die dort produzierte Energie sicher auch in unseren Küchen und Wohnzimmern landen, aber ob und wenn wie lange die Inselgäste den flatternden und blinkenden Augenkrebs der 18 Offshore Spargel mit einer Nabenhöhe von bis zu 117 Meter akzeptieren werden, muss erst einmal abgewartet werden. Schließlich werden die in einer Entfernung von nur 15 km nordöstlich unserer Insel aufgestellt und sind somit von der Strandpromenade aus immer noch gut zu sehen. Eigentlich wollte ein Zusammenschluss der Ostfriesischen Inselgemeinden gegen die Errichtung der erneuerbaren Energie-Stängel klagen, die Klage wurde allerdings abgewiesen. In der NWZ umschreibt Frau Hanz den Deal, den die wpd Offshore GmbH aus Bremen mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) eingegangen ist als „Einigung“. Richtiger ist allerdings wohl eher, dass sich der BUND sein Klagerecht hat abkaufen und teuer bezahlen lassen, wie so oft schon, wenn Großunternehmen mit ihren Plänen den Bürgern auf die Pelle rücken.
Als guter Norddeutscher bin ich gewiss kein Bayern-Fan. Aber Respekt. Die Bayern haben sich nicht, wie die Norddeutschen, von Multiunternehmen ins Bockshorn jagen lassen. Die haben einfach die Abstandsregelung für Windkraftanlagen verändert und dreimal so viel Abstand wie üblich  gefordert. Damit steht lediglich 05% der Bayrischen Landesfläche für die Bebauung mit Windkraftanlagen zur Verfügung. „Unsere schöne bayrische Landschaft soll nicht „verspargelt“ werden.“, so oder zumindest so ähnlich lässt sich der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer medial aus. Warum auch, die Nordsee ist groß und windig. Und unsere Entscheidungsträger? Ach, mein Gott, wer kann da schon einem Seehofer in seinem reichen Potential an Argumentationen das Wasser reichen?

Da machen sich die klügsten und fähigsten Wissenschaftler Gedanken darüber, dass vor einiger Zeit etliche Wale an den deutschen Nordseestränden gestrandet und verendet sind. Von „verlaufen“, besser „verschwommen“, bis „falsch abgebogen“ auf der Nahrungssuche, vermuteten die Eierköppe. Ein Argument wurde allerdings vorsichtshalber gar nicht erst ins Spiel gebracht, die akustische Umweltverschmutzung der Meere (ein Hinweis darauf könnte ja wohl möglich Industrie und Investoren verprellen).  Von militärischen Sonar-Geräuschen bis zu Vibrationen, die auch von Offshore-Anlagen verursacht werden, bis hin zu den Schraubengeräuschen der Seeschifffahrt ist alles dabei. Und Wasser trägt Geräusche viermal schneller als Luft weiter und ist dabei auch noch wesentlich leitfähiger. Es wird angenommen, dass Wale die ihre Gesänge bis zu einer Entfernung von tausenden von Kilometern noch hören können durch die akustische Verschmutzung der Meere irritiert werden.
Allerdings wohl nur in Gewässern der USA, nicht in der( deutschen) Nordsee, so scheint es zumindest. Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Nordseeküste nicht zu einem Walfriedhof degeneriert und die Strandungen der vergangenen Monate die Ausnahme waren und bleiben

  Die Pressemitteilung

11.05.2016

Vogelbeobachtung zum Weltzugvogeltag auf Wangerooge


Zahlreiche Vogelinteressierte trafen sich im Inselosten zum Weltzugvogeltag

Am Sonntag, den 08. Mai 2016 luden die Naturschutzwarte vom Mellumrat e.V. und die Leiterin des Nationalpark-Hauses Wangerooge zum Weltzugvogeltag (World Migratory Bird Day) auf Wangerooge ein. Zahlreiche Besucher kamen zur Aussichtsplattform im Inselosten und schauten durch Ferngläser und Spektive der Vogelwelt auf das Gefieder. Unter anderem konnten Zugvögel wie Pfuhlschnepfe, Knutt und Kiebitzregenpfeifer beobachtet werden, die lange Strecken von Afrika bis in die arktischen Gebiete zurücklegen. Außerdem sorgten viele Brutvögel wie Austernfischer und Lachmöwen für Begeisterung bei den Gästen.

Das Wattenmeer stellt für viele Vögel entlang ihrer Zugrouten einen wichtigen Lebensraum dar, der durch den Einfluss von Menschen zunehmend gefährdet wird. Anlässlich des 30. Geburtstags des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer wurde der besondere Schutz der Zugvögel und ihrer Lebensräume an diesem Tag in den Vordergrund gestellt. Bei besten Wetterverhältnissen können zu dieser Jahreszeit viele ziehende Vogelschwärme über Wangerooge und dem Wattenmeer beobachtet werden.

Der Weltzugvogeltag bot einen kleinen Vorgeschmack auf die 8. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, die vom 8. bis zum 16. Oktober 2016 stattfinden. Weitere Informationen unter www.zugvogeltage.de.

  Das ist mir aufgefallen

24.04.2016

Aufschäumen


Da hat wohl mal wieder eine/r eine Ladung Waschpulver in den Brunnen geschüttet. Wie originell und so witzig. Nun gut, nun ist der alte Schaumschläger wieder sauber.

  Das ist mir aufgefallen

22.04.2016

Alte, abseits der Insel-Gemeinschaft?


Wie ist das eigentlich, wenn im letzten Lebensabschnitt die ersten Wolken die Sonne verdunkeln? Greift da automatisch die soziale Gemeinschaft einer Inselgemeinde?

Schon in einer Generation wird die Hälfte der Bevölkerung älter als 50 Jahre sein. Kluge Köpfe beschäftigen sich schon jetzt mit der Frage: Müssen die „Alten“ demnächst fit gemacht werden  für den Arbeitsmarkt oder können sie ihren Lebensabend nach einem arbeitsreichen Leben noch genießen? Was aber ist, wenn nicht? Was ist, wenn alt werden heißt in Isolation zu leben? Wenn der einzige Kontakt zur Außenwelt in den 30 – 50 Minuten stattfindet, die Pflegedienst Mitarbeitern bleibt, um für die notwendigste tägliche Hygiene zu sorgen. Wenn die Zuwendung einfach auf der Strecke bleibt, zwischen Notwendigkeit und gesetzlichem Pflegegrad?

Das ist in einer so kleinen Gemeinde wie der auf unserer Insel doch kein Problem, wird mancher denken. Die Familie ist und bleibt die Basis für ein Leben in der Gesellschaft, heißt es und hier, wo jeder jeden kennt, da greift die Nachbarschaftshilfe, die soziale Gemeinschaft doch automatisch. Ganz so einfach ist das allerdings nicht. Auch auf unserer Insel leben Senioren, die den Kontakt nach „draußen“ verloren haben. Sie gilt es aus der Isolation zu holen.

Da hat es auf der Insel in den letzten 30-40 Jahren schon verschiedentlich Ansätze gegeben. Den letzten in der Arbeitsgemeinschaft Städtebaulicher Rahmenplanung, bestehend aus den Ingenieuren Prof. Dr. Volker Droste, Dr. Harald Meyer und Torsten Zoeke, die hatten auf der Polizeiwiese noch eine „Seniorenresidenz“ angedacht. Aus der Planung wurden dann allerdings reale 40 Eigentums- und Ferienwohnungseinheiten in exponierter strandnaher Lage, verwaltet von einem Hotelkonzern.
„In eine solche Seniorenresidenz hätten sich doch nur reiche Senioren vom Festland eingekauft. Das hätten sich Insulaner eh nicht leisten können“, so die Argumentation eines Entscheidungsträgers. Und nun, was haben wir jetzt? Wie viele Insulaner haben sich in die entstandene Ferienwohnungsanlage eingekauft?

Das zeigt allerdings auch das Hauptproblem, an dem viele Ansätze für ein gemeinschaftliches Senioren-Wohnprojekt von vornherein gescheitert sind, die richtige Immobilie zu finden. Inzwischen sind Immobilien auf der Insel fast so teuer wie in den besten Lagen in den Städten. Trotzdem wollen die Mitglieder der ehrenamtlichen „DUO“-Gruppe versuchen eine alternative Wohnform für Senioren zu finden. Dafür soll ein Förderverein gegründet werden. Unter dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe soll der Verein Senioren auf dem Weg in eine selbstbestimmte Wohngemeinschaft begleiten. Den Menschen nicht die Entscheidungen abnehmen, sie aber beratend und helfend begleiten um in einer Gemeinschaft den Lebensabend verbringen zu können. Auch im Pflegefall und im Idealfall auch bis zum Lebensende.

Der Bedarf an Seniorenbetreuung wird immer größer. Hier haben nicht nur die insularen Entscheidungsträger die Zeit verpennt. Wer auf der Insel alt ist und krank wird muss derzeit im schlimmsten Fall ins Heim ans Festland. Damit wird er nicht nur aus der sozialen Bindung herausgezogen, er verliert auch das vertraute Umfeld.

Natürlich wird es nicht leicht werden Menschen, die ihr Leben bisher selbstbestimmt gestaltet haben in eine Wohngemeinschaft zu integrieren, in der für ein friedliches Miteinander auch Regeln aufgestellt werden müssen. Dennoch ist wohl Interesse bei einigen Inselsenioren bereits vorhanden. Schließlich sollen sie auch selbst bestimmen, wer in die Wohngemeinschaft aufgenommen wird. Der Förderverein soll da nur moderierend eingreifen. Eine passende Immobilie scheint auch schon gefunden. Das alte Grundschulgebäude in der Nikolausstraße. Dort denken die Entscheidungsträger der Gemeinde bereits über die Gründung eines Mehrgenerationenhauses nach, in das sich eine Seniorenwohngemeinschaft sicher gut integrieren lassen würde.

Allerdings steht für die Gemeinde auch noch die Frage nach einem neuen Verwaltungsgebäude im Raum, denn wenn an der Strandpromenade das zweite Hotel gebaut werden soll, und das steht ja nun einmal unausweichlich fest, dann werden die Gemeinde- und auch die Kurverwaltung ausziehen müssen und dann, wohin?

Acht Teilnehmer aus der Runde, die sich gestern im Gemeindehaus der ev. Kirche getroffen hat, wollen am 23.Mai den Förderverein aus der Taufe heben und der Senioren-Hilfe zur Selbsthilfe ein Gesicht geben. Dann wird sich zeigen, ob die Insel reif ist für die alternative Lebens- und Wohnform im Alter und welche Unterstützung die insularen Entscheidungsträger dieser Idee diesmal zukommen lassen werden.

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20.04.2016

Abkratzen


Seit Tagen kratzt ein Bagger den Kleiboden auf und macht "Häufchen".

Wohl 40 cm zuviel Kleiboden wurden im Bereich des neuen Deichscharts am Bahnhof aufgetragen. Nun muss der Überschuss wieder abgekratzt werden. Kleiboden ist teuer und wertvoll auf der Insel.

Für die Deichbauarbeiten wurde er vom Festland herübertransportiert. Dafür wurde im Watt extra eine Verladestelle eingerichtet, an der ein Tranportschiff angelegen konnte. Bei Ebbe wurde der Kleiboden dann mittels Traktoren durchs Watt zu einer Sammelstelle auf der Insel verbracht. Nach Angaben der genehmigenden Behörde die einfachste und schonenste Art des Transports.

Nun muss der Kleiboden wieder mühsam abgekratzt werden. Naja, wer keine Arbeit hat macht sich halt welche !?

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19.04.2016

Nu fang' wa jleich an


Ein (Mini)Bagger, ein kleiner Haufen Steine, kilometerlanger Asphaltdeich und das Meer.

Beginnt hier am "Saline" Übergang mit kleinem Werkzeug die Sanierung des Schutzwalls gegen die wütende See?

Um es mit Otto Reuter zu sagen:
" Aber nu geh'n wa ran,
Nu fang' wa jleich an!"

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16.04.2016

Streit um Hotelneubau auch in Wangerland


Noch ist auch die Freifläche zwischen Schwimmbad, Kurverwaltung und Kleinem Kursaal auf unserer Insel unbebaut. Wie lange noch?

Irgendwie kommt einem die Sache nur allzu bekannt vor: Investor will Hotel bauen, Einwohner sind dagegen.

Das Projekt wurde auf einer öffentlichen Sitzung des Gemeindeentwicklungs- und Sanierungsausschusses in Horumersiel vorgestellt, an der knapp 400 Bürger teilnahmen.

Zitate aus der NWZ (Nordwest Zeitung) vom 16.04.2016

Zitate:
„Das Hotel soll 185 Zimmer und 4 Sterne Plus bzw. 5-Sterne Standard haben“

„Geplant ist ein dreieckiger Bau in exponierter Lage auf dem Gelände Hafen 3. Bisher steht dort der Gebäudekomplex mit Tourist-Info, Kursaal, Bücherei und ehemaligem Reha-Gebäude, der dem Hotel-Neubau weichen müsste.“

„Mehrfach bezeichneten sie (die Horumersieler) in der Diskussion das Gebäude als „mächtigen Klotz“ und „nächste Bausünde“.

„Aber nicht nur die Größe und Dimension des geplanten Hotels, das viele als unpassend für den in ihren Augen „idyllischen Sielort“ empfanden, trieb die zahlreichen Kritiker des Projekts um. Befürchtet wird, dass letztlich im Hotel doch noch Ferienwohnungen beziehungsweise Ferienappartement entstehen könnten, nämlich dann, wenn sich das Hotel als Seminar- und Ferienhotel doch nicht rechnet und eine entsprechende Auslastung nicht erreicht wird.“

Denn die Zimmer sollen eine Größe von bis zu 45 Quadratmetern haben. Die würden sich dann auch gut als Ferienwohnungen eignen, meinten einige besorgte Wangerländer.“

Wie sich zeigte, fürchten Horumersiels Hoteliers und Vermieter um ihre Gäste und damit um ihre Existenz.

„Wieland Rosenboom aus Horumersiel plädierte für den Erhalt des Gebäude-Komplexes mit Kursaal, er sei für das Dorf unerlässlich.“

„Und noch eine Sorge treibt viele um: In der hitzigen Debatte wurde deutlich, dass mancher Wangerländer den Verdacht hat, das Hotel sei längst beschlossene Sache.“
Zitate Ende

Ein paar Unterschiede zu den Wangerooger Hotelneubauten gibt es aber denn doch noch. Die Wangerooger Hotelneubauten sind bereits beschlossene Sache und auch wenn die Grünen Wangerooger und auch die Bürger für Wangerooge meinen inzwischen "ihren" besonderen Draht zu den Wählern gefunden zu haben und sie sie alle am liebsten mit ins Entscheidungs-Böötchen nehmen würden, es aber natürlich nicht dürfen, der Drops ist gelutscht, das kleine Kurhaus, der Lesesaal und die Gemeindeverwaltung an der oberen Strandpromenade sind bereits jetzt schon Geschichte.
Der Hotelneubau ist beschlossen und wird gebaut. Einzig die Anzahl der zu integrierenden Ferienwohnungen steht noch nicht fest. Wenn diese denn überhaupt noch notwendig sind. Denn wie auch ich bereits in mehreren Berichten aufgezeigt habe sind die "Hotel"-Betreiber bestens gewappnet. Mit seinen großen Mehrraum „Hotelzimmern“ mit Küche ist das bereits bestehende Hotel gut für die Zukunft als FEWO-Anlage gerüstet.

Das wird wohl auch bei dem nächsten Hotelneubau nicht anders geplant sein. Widerstand inzwischen zwecklos ?


  Die Info der Kurverwaltung

14.04.2016



Gründung eines Vereines mit dem Ziel der Förderung alternativer Wohnformen für Senioren auf Wangerooge.

Einladung der ehrenamtlichen DUO-Gruppe
Termin: Donnerstag, 21.04.2016, 18.30 Uhr, Gemeindehaus der ev. Kirche

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Duo-Gruppe laden zu einem öffentlichen Treffen ein:
am Donnerstag, den 21.April um 18.30 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche

Sie bereiten die Gründung eines Vereines vor mit dem Ziel der Förderung alternativer Wohnformen für Senioren auf Wangerooge.

Eingeladen und willkommen ist jeder, der sich für das alternative Wohnprojekt interessiert, der sich ehrenamtlich engagieren möchte oder sich für die Vereinsgründung interessiert.

Aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung gebeten bei:

Tina Guss 0176 31 71 38 55
Schwester Cordula 04469 84 49


Unterstützung durch Hebamme

Die Hebamme Sylvia Sachse-Schwarz bietet ab sofort sowohl ihre Dienste auf Wangerooge als auch telefonische Beratungen an. Bei Bedarf kann über die Handynummern 0152-56774057 oder 01703053014 Kontakt aufgenommen werden.

Herausgeber: Kurverwaltung Wangerooge, Strandpromenade 3 . 26486 Wangerooge
Telefon +49 (0) 4469 99-0. Telefax +49 (0) 4469 99-114
E–Mail kurverwaltung@wangerooge.de Internet www.wangerooge.de


  Das ist mir aufgefallen

13.04.2016

Wunderbare Aussichten – Zu Gast in der Jugendherberge Wangerooge

Ein schöner Bericht aus dem Blog "SteffisTraumzeit unterwegs in der Welt" über unsere Jugendherberge.



  Das ist mir aufgefallen

10.04.2016

Mächtig viel Wirbel am Westanleger


Für mächtig viel Wirbel sorgt derzeit das Baggerschiff "Seekrabbe" im nördlichen Außenbecken des Wangerooger Hafens, wo sich die Anlandestelle für die Frachtschiffe befindet.


Die Seekrabbe ist ein sogenannter Hopperbagger. Mit einer Schleppvorrichtung, an der sich mehrere Düsen befinden, wird mit Wasserhochdruck der Untergrund aufgewirbelt. Das Sand-Wassergemisch wird entweder eingesaugt und später an anderer Stelle wieder aus den Ladetanks herausgepumt oder das Sediment wird durch eine sogenannte Wasserinjektion aufgewirbelt und dann über die natürliche Strömung abtransportiert.

  Das ist mir aufgefallen

08.04.2016

Werksausschuss


Friedliche Nordsee vor friedlichem Sonnenuntergang auf friedlicher Insel.

"NPORT, WSA, NLWKN, wir sind im Gespräch", so Bürgermeister Lindner auf der 34. Sitzung des Werkausschusses der Gemeinde Wangerooge und ist froh wieder einmal etwas Positives zu den Bauarbeiten am West-Deckwerk zu berichten. Die Badestelle für die "Heimkinder" im Westen ist für die Jahre 2016 und 2017 wohl gesichert. Was zuerst mehr oder weniger unmöglich schien ist nun offenbar in intensiven Gesprächen mit den zuständigen Stellen und der ausführenden Baufirma geregelt worden. Es wird einen Zugang zur Badestelle auch während der Bauzeit geben. Dafür soll der Badebereich mit Sand aufgefüllt werden und eine Regelung zur Querung der Baustelle gefunden werden. Im Zweifel sogar durch eine Ampelanlage. Angedacht sind auch regelmäßige Führungen über die Baustelle. Ein Wehrmutstropfen bleibt allerdings. Nach der Bauphase muss eine neue Badestelle gefunden werden und das wird zumindest im Bereich des neuen Deckwerks recht schwierig werden. Aber darum wird man sich dann 2018 kümmern. Vorerst ist man froh, wenn es denn endlich los geht mit dem Bau. Bisher ist durch einen Vergabeeinspruch der Baubeginn noch verzögert. Das war bei einem Auftragsvolumen von 50 Mio. aber wohl auch zu erwarten.

Auf eine Nachfrage aus dem Publikum, ob und was denn mit der Parkplatzfläche in Harle, die der Kurverwaltung gehört, geschieht, berichtete der Bürgermeister, dass man im Gespräch mit der Fluggesellschaft FLN sei, die das Gelände und die darauf befindlichen Einzelgaragen pachten wolle. Die FLN wird dann wohl auch die mit Asbest belasteten Garagen sanieren müssen. So hofft man zumindest. Ein Verkauf des Geländes käme nicht in Frage, da in dem Falle das Land Niedersachsen den Hauptteil der Verkaufssumme abkassieren würde, so der Vorsitzende der Versammlung, Peter Kuchenbuch-Hanken.

Für die Inselkinder gibt es eine gute Nachricht. Der Eintritt ins Spielhaus ist ab sofort frei. 2018 soll der Eintritt ins Freibad entsprechend angepasst werden, so Peter Kuchenbuch-Hanken, der nicht versäumte zu erwähnen, dass das auf Initiative der Grünen Wangerooger hin so beschlossen wurde. Na ja, wir befinden uns schließlich im Wahljahr und da muss man ein wenig nachsichtig sein. Aber ansonsten: "Gut gemacht Peter!!!!!!!"

Beim alljährlich stattfindenden Feuerwerk scheiden sich die Geister. Es soll nur noch ein kleines Feuerwerk geben und zwar während der Drachenfest- Veranstaltung. Nachdem der bisherige Sponsor des Drachenfestes sein finanzielles Engagement einstellen wird, weiterhin aber für die organisatorischen Aufgaben und mit menpower zur Verfügung stehen wird, hat sich der Werkausschuss entschlossen, einen Teil der 3800 Euro Materialkosten, die für das Feuerwerk zur Verfügung stehen, für das Drachenfest einzusetzen und dafür das Feuerwerk zu verkleinern. Dr. Fritz Peters hätte lieber wieder ein größeres Feuerwerk und regt an dafür beim Einzelhandel und dem Hotel-und Gaststättenverband um Sponsoring nachzufragen. Ein Verzicht auf die umweltbelastende Ballerei ist aber offenbar indiskutabel. Dabei bringen die fünf Minuten Knallpower nun wirklich nicht viel mehr als Kosten.

Auf die Nachfrage aus dem Publikum, ob denn schon Ergebnisse zum Ausbau des Wangerooger Hafens (früher Westanleger) vorliegen, allgemeines Achselzucken. Nichts davon gehört. Zur Zeit geht man davon aus, dass die Sache durch das Wirtschaftsministerium des Landes verzögert wird. Wenn das da man nicht schon auf Eis gelegt wurde.

Zum Schluss gab es noch eine Anregung der Grünen Wangerooger zur Aufklärung der Urlauber über das Plastikmüll-Problem in den Weltmeeren. Es sollen Schautafeln mit Hinweisen auf die Verfallszeit von Plastikverpackungen aufgestellt werden.

Es ist sicher wichtig zu wissen, dass mein Yoghurtbecher 500 Jahre braucht um, wo auch immer, zu verrotten. Will ich allerdings weiterhin meinen Frühstücksyoghurt essen, bleibt mir kaum eine Alternative als diesen in einer Plastikverpackung zu erwerben und diese nach dem Verzehr in den Recyclingkreislauf zu verbringen. Ab da unterliegt der Verbleib der Verpackung allerdings nicht mehr meinem Einfluss. Solange die Umweltverbände und die Lobbyisten der Verpackungsindustrie uns keine Alternativen zum Plastik anbieten, bleibt eigentlich nur der Verzicht auf Plastik übrig. Der Spruch aus den 1980er Jahren "Jute statt Plastik" ist zwar eingängig, birgt aber andere Gefahren. Für die Herstellung alternativer Verpackungen wird entweder die Umwelt stärker belastet oder es werden Lebensmittelanbauflächen vernichtet. Wer heute versucht mit der blechernen Milchkanne wie in den 1950er Jahren einkaufen zu gehen wird meist schnell an EU kontrollierte Hygiene-Grenzen stoßen und natürlich wieder auf die Plastikverpackung stoßen. Selbst das Steak beim Schlachter ist meist aus hygienischen Gründen auf dem Transportweg vom Schlachthof zur Fleischtheke in Plastik verschweißt. Wir sehen den "Plastikmüll" in der Fleischauslage nur nicht mehr und unsere Pamphlete zur Plastikmüllvermeidung sind auf Plastik-Computern gespeichert, ausgedruckt auf Plastik-Druckern mittels Farbe aus Plastik-Kartuschen. Die wir natürlich alle brav recyceln, über deren Weitertransport und Verbleib wir uns aber nur wenig Gedanken machen. Wir haben alles zum Umweltschutz getan und legen den Wurstaufschnitt aus der Frisch-Wursttheke in die Tupperdose, weil er dort einfach frischer bleibt.

Natürlich ist es wichtig sich über Plastikvermeidung Gedanken zu machen und natürlich ist es wichtig mit der täglichen Plastiktüte anzufangen, aber solange die Industrie und Politik keine Alternativen finden wird der Plastikmüllteppich in den Weltmeeren sich vorerst weiter vergrößern.

Ob es nun wirklich wichtig ist mit Schautafeln Urlauber noch einmal auf den Plastikmüll hinzuweisen, weiß ich nicht, vielleicht. Meine Erfahrung ist, die meisten Touristen wollen sich in ihrem Traum von der "friedlichen" Insel mit ihren "friedlichen" Einwohnern und der "heilen" Welt nur ungern stören lassen. Weder durch allgemeine Hinweise auf die Umweltzerstörung noch durch "dumm dreiste" Internetkritiken, wie mir ein wohl aufgebrachter Inselgast unlängst schrieb.

ACH JA! Eine Zwischenbemerkung will ich mir einfach nicht verkneifen, weil ich sie für so symptomatisch für unausgereiften Aktionismus und engstirnige politische Interpretation halte. Verzichteten wir auf Plastik, hätte ein Ausschussmitglied in der Versammlungspause auch nicht auf seinem Handy die neusten politischen Hochrechnungen abrufen können und sich mit den übrigen Ausschussmitgliedern über die recht hohen Werte der AfD lustig machen können. "Die sollen erst einmal in der politischen Realität ankommen, dann wird sich das Problem schon von alleine erledigen, siehe Piraten, Republikaner, Schill-Partei und andere", war aus der Runde zu hören. Irgendwie kamen mir die Sprüche bekannt vor. Ach ja, als die "Grünen" in den 1980er Jahren den etablierten Parteien das Fürchten lehrte, da klang das genau so, dieselben Sprüche. Wie man weiß ist es ja anders gekommen. Hoffen wir einmal, dass die heutigen "Sprücheklopfer" Recht behalten werden. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht. Und dann?

In diesem Sinne: "Weitermachen", wie Schüssel-Schorse immer so schön sagt.


  Das ist mir aufgefallen

07.04.2016

Bauausschuss
Jetzt ist "Schluss mit Lustig" mit Werbereitern und in Sachen "Haus Wittenberg"


Die sanierungsbedürftige Siedlerstraße

Die Sondernutzung der Werbereiter, Klapptafeln, auf den Wangerooger Straßen soll weiter eingedämmt werden. So war es auf der 38. Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch den 06.04.2016 zu hören. Ja, ja, diese lästigen Werbereiter. Hauptsächlich auf der Zedeliusstrasse, der einzigen Straße, die in den Sommermonaten zur Fußgängerzone ausgeschildert wird und auf der Fußgänger die Werbetafeln eigentlich großräumig umgehen könnten, ohne Gefahr zu laufen vom E-Karren Verkehr über den Haufen gefahren zu werden. Was erlaubt ist, das regelt die Satzung der Gemeinde Wangerooge zur Regelung der Außenwerbung, incl. einer großzügigen Ausnahmengestaltung. Und als großzügig sind unsere Entscheidungsträger ja allemal bekannt. Während nach Inkrafttreten der Satzung im Jahre 2008 Wangerooger Gewerbetreibende, hauptsächlich Gastwirte, in die Gemeinde einbestellt wurden, zur Besprechung genehmigungspflichtiger Außenwerbungen, wobei jeder DIN A 4 Zettel, der unberechtigt „an der Stätte der Leistung“, wie es in der Satzung so schön heißt, angebracht war und mittels klammheimlich gemachter Fotos den Gewerbetreibenden auch händereibend unter die Nase gehalten und kritisiert wurde, ist man inzwischen wohl dazu übergegangen Genehmigungen für Werbemaßnahmen etwas großzügiger zu handhaben. So ist an Balkonen von Ferienwohnungsanlagen Werbung zu begutachten, die das DIN A4 Format eher großflächig übersteigt. Auch an den Gleisanlagen zwischen dem neuen Deichschart und dem Inselbahnhof kann der ankommende Gast großflächige Werbung für Ferienwohnungen begutachten, die das Genehmigungsverfahren offenbar „zügig“ überstanden haben, um nur einige auffallende Werbeflächen zu benennen. Aber sicher, es gilt erst einmal hauptsächlich den Werbereitern Einhalt zu gebieten, es könnte ja sonst ungebremst zu großstädtischen Werbe-Ausuferungen kommen.

Die Kläranlage wird ein neues Betriebsgebäude bekommen. Die voraussichtlichen Kosten dafür belaufen sich auf 392.000 Euro brutto. Sie sind Teil des gesamten Sanierungspakets in Höhe von ca. 2 Mio Euro. In dem Betriebsgebäude werden die Belüftungsanlage für die Belüftung des Abwassers, die Elektroanlage, eine Werkstatt, ein Notstromaggregat und eine Garage für E-Karren untergebracht. Die Baumaßnahme soll demnächst beginnen und über den Sommer, bis in den Herbst hinein laufen. Da der Bereich der Kläranlage bei Regen und ansteigendem Grundwasser zur Überflutung neigt und das Wasser teilweise auch in die bestehenden Betriebsgebäude eindringt, wird die Solplatte des neuen Gebäudes erhöht gebaut. Geplant war eine Erhöhung um 50 cm, es hat sich aber herausgestellt, dass eine Erhöhung auf 30 cm. wohl vollkommen ausreicht. Da die Aggregate und Anlagen in dem neuen Gebäude zusätzlich auf ca. 20 cm. hohen Sockeln verbaut werden sollen, ist auszuschließen, dass diese selbst bei Sturzregen mit dem Wasser in Berührung kommen, zumal ein Graben und eine Verwallung um die Kläranlage gezogen werden und eine Dränage das Regenwasser zusätzlich abführen soll, wie M. Kipsieker vom Planungsbüro HI-Nord, das für die Bauausführungen um das Wangerooger Abwasser-Problem verantwortlich zeichnet, ausführte. Ratsherr Dr. Fritz Peters gab dabei zu bedenken, dass er dennoch eher eine Anhebung um 50 cm. für notwendig hält, um zum Beispiel bei einem Ausfall der Entwässerungspumpen, die den Dorfgroden einigermaßen trocken halten, auf der sicheren Seite zu sein. „Ihr werdet noch an meine Worte denken, aber dann wird es zu spät sein“, so Ratsherr Peters bedeutungsschwanger.
Ratsherr Jürgen Wiebach, der die Sitzung leitete, wies wiederholt darauf hin, dass durchaus die Gefahr besteht, dass Abwässer aus der Kläranlage ungeklärt ablaufen könnten. Dann würden die Ratsmitglieder und auch die Inselverwaltung rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können, sofern sie nicht tätig werden. Da aber der Rat und die Verwaltung sich bereits seit einiger Zeit mit dem Problem auseinandersetzen und auch bereits Maßnahmen zur Beseitigung der Mängel getroffen haben ist die Annahme unsere Entscheidungsträger müßten demnächst vielleicht Zeit in einer ungemütlichen Zelle verbringen, wohl eher theoretisch.

Über den Zustand der Abwasserkanäle und deren Beurteilung referierte noch einmal Herr Kipsieker vom Planungsbüro HI-Nord und gab eine Übersicht über die anstehenden Maßnahmen. Die Beurteilung der Maßnahmen beruht auf 3 Bewertungen. Die Infrastruktur der Kanäle und der Straße, das heißt unter anderem in welchem baulichen Zustand sind die Abwasserrohre und die Straße (z.B. Straßenbelag), sowie die Maßgabe, ob der Querschnitt der Abwasserrohre ausreichend oder eventuell auch zu groß für die Abführung des Abwassers ist. Diese drei Kriterien werden jeweils mit Noten von 1 bis 6 beurteilt (wie in der Schule) und dann zu einer Kennzahl zusammengezählt. Daraus ergibt sich dann die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahme, die dann in einer sogenannten Prioritätenliste nach Wichtigkeit der Sanierung aufgelistet wird.
Um nun eine fachgerechte Beurteilung vornehmen zu können müssen die bestehenden Abwasserrohre mit Druckstrahlern gesäubert und anschließend der Zustand mit einer Kamera aufgezeichnet werden. Diese Maßnahme steht demnächst wohl an und soll ausgeschrieben werden. Voraussichtliche Kosten ca. 50.000 Euro. Hier regte sich aber Widerspruch aus den Reihen der Zuschauer. Ähnliche Überprüfungsmaßnahmen wurden bereits vor ca. 25 und 15 Jahren vorgenommen. Damals stellte man fest, dass die Abwasserrohre sich in einem desolaten Zustand befänden. Der werde sich inzwischen ja wohl nicht von selbst gebessert haben, sodass man doch eigentlich auf eine neuerliche teure Überprüfung verzichten und die Sanierungsmaßnahmen auch so in Angriff nehmen könne. Dieser Einwurf rief bei den Entscheidungsträgern und dem Mitarbeiter des Planungsbüros erst einmal spontanes Schweigen hervor (wer rechnet auch mit so einem Einwurf von Seiten des "Volkes"). So kostengünstig hatte man offenbar gar nicht über die anstehende Maßnahme nachgedacht. Dem anschließenden Herum-Gestammel war dann nur noch zu entnehmen, dass man seinerzeit nicht auf dem technischen Stand der heutigen Überprüfungsmöglichkeiten gewesen sei und man sich einen zeitnahen Überblick über den Zustand der Abwasserrohre verschaffen müsse. Wieder ca. 50.000 Euros, die unnütz davonfliegen???

Die Siedlerstraße soll saniert werden. Das steht seit etlichen Jahren im Raum. Seit ca. 20 Jahren besteht die Möglichkeit Fördermittel für diese Sanierung zu bekommen. Die laufen in 2017 allerdings aus. Bisher hatte man den Sanierungsschwerpunkt und den Fördermittelstrom eher zur Sanierung der Insel-Prachtstraße benötigt. Nun, nachdem man offenbar festgestellt hat, dass die Siedlerstraße doch eher zu den wichtigen Zufahrt- und Durchgangsstraßen gehört und sie sich in einem nicht unerheblich „zerfahrenen“ Zustand befindet, muss schnell gehandelt werden, bevor die Fördergelder gestrichen werden. Die Straße soll für den Verkehr auf 12 Tonnen ausgelegt werden. Auch hier werden die Anlieger natürlich wieder zur Kasse gebeten. Von allem was über die Fördermittel hinaus ausgegeben wird müssen sich die Anlieger wohl mit 40% beteiligen. Eine uralte Schätzung geht von 600 bis 700 tsd. Euro (DM?) Gesamtkosten aus.  Wieviel davon durch die Fördergelder gedeckelt werden und wie hoch die aktuellen Gesamtkosten überhaupt werden, muss erst allerdings noch ermittelt werden. „40 Prozent Beteiligung hört sich erst einmal viel an,“ so Frau Grimm von der Gemeindeverwaltung, „ es sollte allerdings vorerst keine Panik verbreitet werden, die Zuzahlungen, die zum Beispiel die Anrainer der Robbenstraße aufbringen müssen, haben sich im Nachhinein doch auch eher als moderat erwiesen.“

Der Vorsitzende Jürgen Wiebach räumte ein, dass die Maßnahme wohl ein wenig in Vergessenheit geraten sei. Seit ca. 15 Jahren sei sie wohl mehr oder weniger "in Planung".

Ratsherr Uwe Osterloh regte an erst einmal bei der Kommunalaufsicht nachzufragen, ob eine Sanierung überhaupt realisierbar wäre. Dafür könne man ohne weiteres die alten Planungskosten zu Grunde legen. Winkt die Kommunalaufsicht ab, könne man sich die neuerlichen Planungskosten sparen.

Gute Nachrichten gibt es auch. In Sachen „Haus Wittenberg“, der Bauruine in der Elisabeth-Anna-Straße, wird noch in diesem Jahr eine Zwangsversteigerung angesetzt. Diese Maßnahme wird mit "städtebaulicher Begründung" durchgeführt und gilt nach Auskunft der Rechtspflegerin des Landkreises rechtlich als abgesichert. Dadurch wird die Gemeinde Kosten sparen, die bei einem Zwangsabbruch nach § 179 Baugesetz, bei dem die Gemeinde in Vorleistung hätte gehen müssen, angefallen wären. Das Gebäude ist wohl inzwischen auch nicht mehr denkmalgeschützt. Obwohl der Bau seit Jahren dem Verfall preisgegeben ist und nur noch als Ruine bezeichnet werden kann, reizt die Eigentümerin die Sache weitgehend aus und zeigt keine oder kaum Gesprächsbereitschaft. „Nach dem Bekanntwerden der Zwangsmaßnahmen hätten sich bereits einige Interessenten bei der Eigentümerin sowie auch bei der Gemeindeverwaltung gemeldet und nachgefragt“, so Frau Grimm.



Ich denke, es steht deshalb zu vermuten, dass es zu der Zwangsversteigerung gar nicht erst kommen und die Ruine auf „natürlichem“ Wege den Eigentümer wechseln wird. Zumindest, wenn die jetzige Eigentümerin schlau ist, obwohl, soweit her kann es damit wohl nicht sein, wie ihre vergangenen Handlungen zeigen. Zumindest hat sie der Inselgemeinschaft mit ihrer Sturheit und einer Bauruine mitten im Dorf mal so richtig gezeigt, “wo der Frosch die Locken hat“ und wie man als Auswärtige auf der Insel so richtig Geschäfte macht.
Leider betrifft die Maßnahme der Zwangsversteigerung lediglich die Bauruine und nicht das südlich angrenzende Grundstück mit Gebäude in der Charlotten Straße, das derselben Eigentümerin gehört.  
Auch hier zeigt das ungenutzte Gebäude bereits Anzeichen des Verfalls und das ungepflegte Grundstück bietet keinen angenehmen Anblick. Hier ist die Verwaltung allerdings machtlos, denn jeder darf schließlich sein Eigentum nach eigenem Gutdünken verfallen und verwahrlosen lassen, solange davon keine Gefahr ausgeht und der Betrachter nicht an unmittelbarem Augenkrebs erkrankt.


  Die Pressemitteilung

27.03.2016

Osterspijöök -
Der erste Osterspaß im umgebauten Nationalpark-Haus Wangerooge


Das schöne Frühlingswetter lockte viele Besucher raus in den Garten. Foto: Nationalpark-Haus Wangerooge / (c) Elisa Riedle

Zu Ostern Geburtstag feiern – 30 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Am Samstag, den 26. März 2016 feierten rund 500 Besucher in und um das Nationalpark-Haus Wangerooge das alljährliche Osterspijöök. Bei einer spannenden Osterrallye konnten Klein und Groß zusammen mit Käpt’n Küken und seinen Freunden die neue Zugvogelausstellung erkunden. Gemeinsam wurde die große Geburtstagsfeier zum 30. Jubiläum des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer vorbereitet und alle sind herzlich eingeladen diesen Erfolg mitzufeiern. Am Ende des Tages wurden aus den Rallye-Teilnehmern drei glückliche Gewinner ausgelost, die tolle Preise mit nach Hause nahmen. Viele Spürnasen erspähten die zahlreich versteckten Ostereier im Haus und Garten. Im Obergeschoss wurden als Oster-Souvenir niedliche Kressehäschen gebastelt.

Bei frischgebackenen Waffeln, kalten und warmen Getränken wurde in der Ausstellung und im Garten bei frühlingshafter Atmosphäre entspannt. Auch die Mitarbeiter vom Mellumrat e.V. ließen die Besucher im Garten die Austernfischer zählen und informierten über ihre Arbeit als Naturschutzwarte auf Wangerooge. Für das Nationalpark-Haus Wangerooge war das Osterspijöök die erste große Herausforderung seit der Neueröffnung im Oktober 2015.

Das Nationalpark-Haus Team bedankt sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden und freut sich auf eine abwechslungsreiche Saison 2016. Bis Ende Oktober hat das Nationalpark-Haus von Di - Fr 09:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00, Sa, So, Feiertags von 10:00 - 12:00 und von 14:00 - 17:00 geöffnet – der Eintritt ist frei. 


Pauline (10), Lilly (10) und Jonas (9) erkunden mit Hilfe der Osterrallye begeistert die neue Ausstellung. Foto: Nationalpark-Haus Wangerooge / (c) Inga Blanke.


  Das ist mir aufgefallen

24.03.2016

Buhlen um die Bürgergunst


Hotelneubau an der Strandpromenade. Daneben der kleine Kursaal, letztes verbliebenes Refugium auf der Insel für die Kleinkunst, dem Abriss bereits preisgegeben für einen weiteren Hotelneubau.

Man soll ja auf Gerüchte nichts geben, zumindest das habe ich in den 20 Jahren, in denen ich unsere  Inselpolitiker mit Zwischenrufen im Internet nerve, gelernt. Trotzdem,  mir ist zu Ohren gekommen, dass auf der Insel die Kreide knapp geworden sein soll. Das zumindest lässt eine Meldung aus der Mitgliederversammlung der Grünen Wangerooger vom Januar vermuten. An den Entscheidungen über den nächsten Hotelbau auf der Strandpromenade wollen die Inselgrünen die Bürger beteiligen. Zwar lässt das Gesetz eine Entscheidungskompetenz der Bürger nicht zu, denn dafür haben diese schließlich alle paar Jahre die Gelegenheit ihre Vertreter zu wählen und außerdem sind die Vorgaben für die Neubauten  bereits vor Jahren in Verträgen festgeschrieben worden, sodass die Frage ob ein neues Hotel gebaut werden soll gar nicht im Raum steht, aber die Zeit „kurz“ vor den Gemeinderatswahlen muss wohl doch noch eben genutzt werden dem Bürger noch schnell zu zeigen wie „wichtig“ er doch ist und wie ernst er genommen wird.  

Als die Beschlüsse zur Umsetzung der Umstrukturierung der oberen Strandpromenade getroffen wurden, hat man die Inselbürger noch nicht so ernst genommen. Kraft souveräner Arroganz beschlossen unsere Volksvertreter kurzer Hand aus einem Sozialprojekt für Senioren eine schicke Ferienwohnanlage mit über 40 Ferienwohnungen wachsen zu lassen. Die anschließenden Bürgerproteste haben sie dann „aber doch überrascht“, wie ein Entscheidungsträger damals in der Presse bekannt gab. Das danach genehmigte „4 Sterne“ Hotel mit gehobener gastronomischer Einrichtung an der Strandpromenade ist dann auch ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Zwar wurde das Hotel von einem auswärtigen Hotelkonzern übernommen, auf den Bau von Ferienwohnungen konnte allerdings auch hier nicht verzichtet werden. Angeblich notwendig für die Finanzierung des Projekts. Auch die Ausstattungen der „Hotelzimmer“ mit Küche, Wohn- und Schlafbereich, legt nahe, dass man für den Ferienwohnungsmarkt der Zukunft bereits gut gerüstet ist. Besonderer Nebeneffekt: die Schließung eines eingesessenen „alten“ Hotels an der Strandpromenade und dem gastronomischen Angebot des Strandrestaurants „Gerken“. Ein Restaurant, das über Jahrzehnte mit einem überdurchschnittlich gehobenen gastronomischen Angebot von der Familie Albrecht geführt wurde.

Nun soll also die nächste Bauphase in Angriff genommen werden. Wieder ist von einem 4 Sterne Hotel die Rede. Und wieder geht es nicht ohne Eigentumswohnungen zur Finanzierung des Projekts. Sagt man. Mir liegen allerdings Informationen vor, dass es zumindest einen Investor gibt, der den Bau ohne die Finanzierung durch Eigentumswohnungen angehen will.  Der hat allerdings einen Nachteil, in der Beliebtheitsskala bei den Entscheidungsträgern rangiert der eher in den unteren Bereichen auf der nach oben offenen  Richterskala. Dort oben tummeln sich weiter die üblichen Verdächtigen, die unsere Volksvertreter mit ihren Vorstellungen zwischen Planung und vollzogener Realität von „Hotel“-Neubauten schon mindestens einmal überrascht haben (siehe „Hotel“ Kaiserhof). An der Tatsache, dass das nächste Hotel auf der oberen Strandpromenade wohl wieder eine verkappte Ferienwohnanlage werden wird, wird auch der sicher gut gemeinte Vorstoß der Grünen Wangerooger nichts ändern. Die Vorgaben stehen fest. Die Entscheidungsträger haben sich früh für ein Entschuldungskonzept entschlossen, das den eingesessenen Inselbewohnern eher zum Nachteil, denn zum Vorteil gereicht und über kurz oder lang viele Inselvermieter in die nicht so lukrative Dauervermietung ihrer Ferienwohnungen treiben wird. Daran werden auch „Sperrzonen“ und „Festschreibungen“ wenig ändern, denn je mehr Auflagen und Verordnungen den insularen Hausbesitzern aufgedrückt werden, desto mehr Freiraum bleibt den auswärtigen Investoren für ihr Geschäft. Noch profitiert die touristische Insel von der Reiselust der Deutschen, die derzeit immer öfter inländische Reiseziele suchen. Kehrt sich dieser Trend einmal um, werden sich die Investoren von der Insel verabschieden und Insel-Immobilien werden als Ramschware verhökert. Das könnte nicht wenige Inselbewohner, die sich ihre Immobilie auch als zusätzliche Alterssicherung angeschafft haben, über kurz oder lang aber auch in die Altersarmut treiben.


  Osterspijöök

Osterspijöök –
das traditionelle Fest rund um Ostern


Ostern und Geburtstag feiern mit Käpt’n Küken und seinen Freunden im Nationalpark-Haus Wangerooge

Am Samstag, den 26. März 2016 feiert das Nationalpark-Haus Wangerooge mit seinen Besuchern das alljährliche Osterspijöök. Von 14:00 bis 17:00 Uhr wird gebastelt, gerätselt, gesucht und geschlemmt, und zwar wieder in den eigenen Räumlichkeiten! Nach der Eröffnung der neuen Ausstellung im Oktober 2015 wird in diesem Jahr wieder im Nationalpark-Haus, direkt hinter dem Rosengarten, der Osterquatsch veranstaltet.

Neben Ostern wird in diesem Jahr noch etwas anderes gefeiert: Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wird 30 Jahre alt. Bei einer Entdeckungsreise mit Käpt’n Küken und seinen Freunden lernt man nicht nur die neue Ausstellung kennen, sondern auch etwas über das Erfolgsrezept des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.

Für die „Osterstimmung to go“ sorgt ein Kresse-Häschen zum selber Basteln und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt selbstgebackene Waffeln, frischen Kaffee, Tee und erfrischende Kaltgetränke.

Das Nationalpark-Haus Team lädt herzlich zum bunten Osterspektakel ein und freut sich auf viele Gäste, gute Stimmung und schönes Wetter.


  Pause


12.11.2015


01.12.2015 -Vergessen


01.12.2015 Abbruch


01.12.2015 Nordsee


01.12.2015 Spaziergang


10.01.2016 Kleines Redepäuschen für den Bgm. bei der Bürgermeisteransprache 2016.


24.02.2016 Neue Strandkörbe für den Badestrand




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WANGEROOGER

Seit der Gründung des Bades vor über 200 Jahren sind es in erster Linie Wangerooger Familien gewesen, die ihren Gästen eine herzliche Aufnahme für die Urlaubszeit bieten.

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In dieser Tradition sehen wir uns heute - ein Zusammenschluss Wangerooger Wohnungsvermieter.

Wir über uns

Unsere Pluspunkte:
Wir, Ihre Gastgeber, wohnen auf der Insel. Sie sind bei Wangeroogern zu Gast.

Wir empfangen unsere Gäste persönlich, sind jederzeit für Sie ansprechbar und stehen  Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Wir verbürgen uns persönlich für die Qualität unserer Wohnungen.

Unsere Vermieterliste



Wut auf Wangerooge
und Berliner Betongold

Die Folgen der Spekulationswut um Immobilien
Von Günter Beyer
, den gerade AusfluAnja Nehls

Eine Sendung von Deutschlandradio
Länderbericht
vom 23.11.2012

>>>Hier der Bericht


Noch so'n Spruch ...

Die Horizonte der Menschen sind verschieden.
Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.
Den nennen sie dann Standpunkt."


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Strandpromenade Nord
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Leuchtturm Süd
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Brunnen auf dem Appellplatz
Elektro Zoeke
www.zoekewooge.de/Elektro.htm


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Flugplatz NordWest
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Flugplatz Süd
www.eendwg.de


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Westanleger (Hafen Wangerooge)
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