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  Die Ferieninsel mit den irreparablen Erholungswerten

 

Stell Dich doch einfach an den Strand, die Beine fest in den Sand gestemmt, die Stirn gegen den rauhen Nordwest, den Blick auf´s Meer gerichtet, atme tief ein, und wenn Du die Luft auch nicht bis zuletzt anhältst, erlebst Du dennoch, wie jede Deiner Zellen ihr inneres Gleichgewicht findet und das Blut leicht beschwingt durch Deine Adern fließt ...,

...WILLKOMMEN                         MENSCH,
die Droge     Wangerooge     
        beginnt zu wirken..!

 


  Das Inselbild

07.10.2016

Spätsommer


Sonnenaufgang über der Insel, auch ohne Photoshop

Ein weiterer Sonnenaufgang über der Insel. Dieses Foto hat ein Inselgast am 18. Oktober 2012 gegen 8.oo Uhr am Morgen geschossen.

  Das Inselbild

06.10.2016

Spätsommer


Sonnenaufgang über dem Dorf, ohne Photoshop

"Auch der Herbst hat seine schönen Tage", heißt es in einer alten Volksweise und meint, die Alten sollen nicht jammern sondern leben. Heute sagt man 70 ist das neue 50 und benennt damit die "jungen Alten", deren Kaufkraft der Handel und die Industrie vor Jahren entdeckt haben. Rentner sind heute nicht mehr die Couch-Potatos der 50er und 60er Jahre, die nach einem arbeitsreichen Leben darauf warten "den Löffel abzugeben" und ihre Ersparnisse für die Nachkommen horten. Auch wenn die Politik in den letzten Jahren mehr Nullrunden als Rentenerhöhungen beschlossen hat, die rüstigen Alten genießen inzwischen ihren Herbst.

Was das mit diesem Bild vom Sonnenaufgang über dem Dorf zu tun hat? Nichts. Außer vielleicht, dass wir in diesem Jahr außergewöhnlich schöne Herbsttage auf unserer Insel erleben und die Regenfronten entweder durch die Mitte der Republik ziehen oder in Bayern festhängen.

  Die Pressemitteilung des Nationalpark-Haus Wangerooge

30.09.2016

8. Zugvogeltage auf Wangerooge

Mit Spiel, Spaß und Information den Zugvögeln auf der Spur

Die 8. Zugvogeltage entlang der gesamten Niedersächsischen Wattenmeerküste finden vom 08. bis zum 16. Oktober 2016 statt.  Bereits ab dem 01. Oktober rückt der Vogelzug auf Wangerooge in den Vordergrund. Das Nationalpark-Haus hat gemeinsam mit dem Mellumrat e.V. ein abwechslungsreiches Zugvogeltage-Programm zusammengestellt.

Mit der „VogelKUNSTsafari“ können Sie ab dem 01. Oktober auf die Suche nach Zugvögeln aus Künstlerhand gehen. Zusammen mit einem Buchstaben und einer Nummer ergibt die „VogelKUNSTsafari“ am Ende einen Lösungssatz. Teilnahmebögen erhalten Sie im Nationalpark-Haus, der Kurverwaltung, der Tourist Information und den teilnehmenden Geschäften. Am Sonntag, den 16.10.2016 um 11:00 Uhr werden dann unter allen richtigen Lösungen drei der Kunstwerke im Nationalpark-Haus verlost.

Am Montag, den 10. Oktober gibt es um 16:30 Uhr Vogelzug live zu erleben. Unter fachkundiger Leitung geht es mit den Naturschutzwarten des Mellumrat e.V. entweder an den Strand zum „seawatchen“ oder an den Deich zu den rastenden Zugvögeln.


Am Abend findet im „Kino am Meer“ eine exklusive Vorpremiere des Dokumentarfilms „Zugvögel – Kundschafter in fernen Welten“ statt.

Die Naturschutzwarte des Mellumrat e.V. laden am Dienstag, den 11. Oktober zur „Fika“ mit schwedischen Leckereien und Zugvogelspaß in die Nationalpark-Station Ost des Mellumrat e.V. ein. Von 10:00 bis 16:00 Uhr öffnen die Naturschutzwarte ihre Türen und geben Einblicke in die Naturschutzarbeit auf Wangerooge. Zusätzlich kann die Vogelwelt im Osten der Insel mit einer kleinen Rallye erkundet werden.

Mit dem Wangerooger „Vogelzug“ geht es am Mittwoch, den 12. Oktober um 08:30 Uhr durch die Salzwiese zu den Zugvögeln. Aus den Wagons der Inselbahn ist eine Vogelbeobachtung aus nächster Nähe unter sachkundiger Führung möglich.

Am Donnerstag, den 13. Oktober um 19:30 Uhr hält der Biologie Dr. Gregor Scheiffarth einen Vortrag über die Frage was das Wattenmeer mit der Arktis und Afrika verbindet. Anschaulich zeigt er die erstaunliche Beziehung zwischen den weit auseinander liegenden Erdteilen Arktis und Afrika und die bedeutende „Vermittlerrolle“, die das Wattenmeer vor unserer Haustür dabei spielt.

Abgerundet werden die 8. Zugvogeltage auf Wangerooge am Freitag, den 14. Oktober mit einer weiteren Aufführung des Dokumentarfilms „Zugvögel – Kundschafter in fernen Welten“ im „Kino am Meer“.

Informationen und Anmeldemöglichkeit für die einzelnen Veranstaltungen im Nationalpark-Haus Wangerooge oder unter der 04469/8397.

Nationalpark-Haus Wangerooge, Friedrich-August-Straße 18.

Öffnungszeiten: Di.-Fr. 09:00-13:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr und Sa., So. und an Feiertagen 10:00-12:00 Uhr und 14:00-17:00 Uhr.

Das komplette Programm der 8. Zugvogeltage 2016 von Borkum bis Cuxhaven ist auf der Internetseite www.zugvogeltage.de einzusehen.

 


Teilnahmebögen für die "VogelKUNSTsafari" auf Wangerooge.
Foto: Inga Blanke / Nationalpark-Haus Wangerooge.

 

  Die Pressemitteilung des Vereins der Freunde des Haus am Meer auf Wangerooge

28.09.2016


Seit Mitte September steht vor dem Schullandheim „Haus am Meer“ im Westen der Insel Wangerooge ein großer, künstlerisch gestalteter Elefant. Auf den ersten Blick mag dies – gerade auf einer Insel, bzw. am Meer - etwas verwirren,  doch schaut man sich die Plastik ein wenig genauer an, erkennt man schnell, dass hier ein Symbol für die tiefe Verbundenheit der Hammer Schüler/innen und Bürger/innen mit der Insel Wangerooge aufgestellt wurde.

Den Rumpf des Tieres zieren Wangerooger und Hammer Motive, bzw. die Wappen der beiden Städte, an den Füßen findet man die Logos der beiden Trägerschulen des „Vereins der Freunde des Schullandheims Haus am Meer“: Dem Märkischen Gymnasium Hamm und dem Freiherr-Vom-Stein-Gymnasium Hamm.

Und warum ein Elefant? Mitten im Maximilianpark Hamm steht ein Glaselefant, der größte Jumbo der Welt. Nachdem der Künstler Horst Rellecke 1984 aus Anlass der Landesgartenschau die Kohlenwäsche der ehemaligen Zeche Maximilian in die heute begehbare Plastik verwandelte (Infos und Bilder unter Maximilianpark.de), wurden Elefanten zum Hammer Wahrzeichen und Maskottchen. Mittlerweile findet man viele, ganz individuell gestaltete Elefanten über die gesamte Stadt verteilt. So verwundert es nicht, dass in diesem Frühjahr auf einem Wangerooge-Törn, an dem Vertreter der Stadt, Sponsoren und Vorstands-Mitglieder des Vereins „Schullandheim Haus am Meer“ teilnahmen, die Idee entstand, diesen ganz speziellen Hammer Botschafter auch am Haus am Meer aufzustellen. Schnell wurde die Vorstellung unter fleißiger Unterstützung der Stadt und der beiden Trägerschulen – so stammte die Gestaltung des Elefanten z.B. von einem Schüler und einer Lehrerin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums – in die Tat umgesetzt, und nach dem Ende der Schulferien konnte der Elefant seine neue Inselheimat betreten.

  Das ist mir aufgefallen

23.09.2016

Zitat aus der Allgemeinen Hotel- und Gaststättenzeitung - Online:

Privatvermieter reichen Beschwerde ein

BRÜSSEL. Der Dachverband der europäischen Ferienhaus- und Ferienwohnungsvermieter (European Holiday Home Association, EHHA) mit Mitgliedern wie und TripAdvisor hat eine offizielle Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt. Damit wendet sich der Verband gegen die in seinen Augen "zu restriktiven und oftmals widersprüchlichen Vorschriften" für die Vermietung von Privatunterkünften in Berlin und weiteren Städten in Europa.
Zitat Ende
>>>weiter HIER

Das sind wohl nur die ersten Schritte gegen die Regulierungswut der Städte und Gemeinden in Bezug auf die private Vermietung von Ferienwohnungen. Auch auf unserer Insel versuchen Rat und Gemeindeverwaltung durch die Erneuerung des Flächennutzungsplans der übermäßigen Ausbreitung von Ferienwohnungs-vermietung Herr zu werden. Leider allerdings fast ausschließlich zu Lasten der insularen Kleinvermieter. Investoren und Käufer der gemeindeeigenen Grundstücke in bevorzugten Strandlagen kommen dagegen vergleichsweise glimpflich davon.

Was die Einwohner von einigen Ratentscheidungen der Vergangenheit halten hat sich bei der Gemeinderatswahl am 11. September grundlegend gezeigt. Die meisten "Alträte" wurden abgestraft, wie es die NWZ titelte. Einige Neubewerber wurden dagegen mit hohen Stimmenanteilen in den Rat gewählt, einzige Ausnahme Dr. Fritz, der als Einzelbewerber ordentlich absahnte. Leider ist zu vermuten, dass die "Abgestraften" die falschen Schlüsse aus ihren Wahlergebnissen ziehen werden und da sie auch weiterhin 50% der Ratssitze besetzen und die "Einzelkandidaten" der verschiedenen Parteien sich Partner suchen müssen, um überhaupt in den Ausschüssen mitentscheiden zu können, wird sich wohl wenig ändern an der Ausrichtung der Inselpolitik und der wohnpolitischen Zwangssolidarisierung der Insulaner für die Dienstleister mit hohem Personalbedarf.


  Die E-mail an mich

22.09.2016

Ich erhielt folgende E-mail. Der Anregung einmal auf die öffentliche Auslegung des Flächennutzungsplans hinzuweisen komme ich gerne nach. Danke für den Hinweis.

Sehr geehrter Herr Plagenz,

als regelmäßiger Leser Ihrer Homepage möchte ich darauf hinweisen, dass der Flächennutzungsplan seit dem 19.09.2016 bei Frau Grimm, Zimmer 3,eingesehen werden kann. Die Frist, in der auch Anregungen und Einsprüche geltend gemacht werden können, endet am 19.10.2016. 

Siehe auch: >>>HIER (Flächennutzungsplan)

Vielleicht könnten Sie noch einmal darauf hinweisen. Das Thema geht uns ja alle an.

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Beantwortung weiterer E-mails an mich:
Ich bin zur Zeit arbeitstechnisch dermaßen eingespannt, dass ich leider keine Kommentare oder Berichte zu den derzeitigen Ereignissen auf der Insel verfassen kann. Das für diejenigen, die ab und zu nachfragen.

  Die Gemeinderatswahl

12.09.2016

Unbestätigtes Wahlergebnis für die Gemeinderatswahl
ohne Briefwahlergebnis

Wahlbe-rechtigte
Beteiligung
CDU
SPD
Grüne
BfW
FDP
Dr. Peters
1056
70,6 %
677
616
299
261
87
264
30,7%
27,9%
13,6%
11,8%
3,9%
12,0%
Wahl 2011
21,2%
26,6%
17,6%
27,4%
---
---
Gewinn/Verlust
+9,5%
-1,3%
-4%
-15,6%
---
---

 

Vorläufige Zusammensetzung des Gemeinderats

CDU 3 Volker Nannizzi
247
    Bärbel Herfel
174
    Jürgen Wiebach
148
SPD 3 Hannah Wünsche
248
    Uwe Osterloh
108
    Dr. Michael Strahlmann
95
Grüne 1 Peter Kuchenbuch-Hanken
93
FDP 1 Petra Thießen
48
BfW 1 Rüdiger Mann
101
Einzelk. 1 Dr. Fritz Peters
264

 

 


  Das ist mir aufgefallen

08.08.2016

Offener Brief von Hans-Jürgen-Jürgens
an Bürgermeister Dirk Lindner
Bezug: Neue Bauleitplanung
Hier: Bauausschuss: Hotelneubau bis Gewerbehalle

 


  Das ist mir aufgefallen

05.08.2016

Neue Bauleitplanung mit Zündstoff

Welcher Teufel hat eigentlich den Bürgermeister und/oder den Gemeinderat geritten eine derart wichtige Infoveranstaltung über die neue Bauleitplanung, die gerade für ortsansässige Bürger (Insulaner/innen) existenziell sein könnte, ausgerechnet in die Hauptsaison zu legen, zudem auf einen Zeitpunkt, in der in  verschiedenen, für die touristische Insel wichtigen Bundesländern die Ferien auslaufen bzw. beginnen. Böse Zungen sagen: So werden Proteste der „Ureinwohner“ vermieden. Das mag man glauben oder nicht, fest steht, von Protest ist jedenfalls nichts zu hören. Von der Bürgerinformation bis zur Beschlussfassung des Rates vergehen eh nur wenige Tage. Bürgernähe sieht eigentlich anders aus.

Sicher, den großen Vermietern und den Investoren kann jeder Zeitpunkt recht sein,  den Zweitwohnungsbesitzern kam er sogar entgegen, wie aus der Verwaltung verlautete, viele von denen urlauben gerade auf der Insel. Allerdings geht es für diese Interessengruppen auch um kaum etwas. Betroffen von den Neuregelungen werden wohl hauptsächlich die ansässigen FEWO-Vermieter und Häuslebauer sein. Hier könnten demnächst eventuell auch Darlehen platzen, nämlich dann, wenn die zur Finanzierung herangezogene Ferienwohnung nur noch als Dauerwohnung vermietet werden darf.

Insulaner zählen in der Bewertung der touristischen Inselgemeinschaft immer weniger, zumindest dann, wenn sie zu den sogenannten Kleinvermietern gehören, die meist für die Finanzierung ihres Hauses lieber die kurzfristige, ertragsreichere Ferienwohnungsvermietung betreiben als die riskante, weniger Geld bringende Dauervermietung. Und es kommt noch dicker. Wird es durch den Eingriff der Verwaltung in die touristische Vermietung zu einem Überangebot an Dauermietwohnungen kommen, werden die Mietpreise wohl auch noch drastisch sinken, was der Häusle-Finanzierung ganz sicher auch nicht zuträglich ist.

Den großen Vermietern kann das egal sein. Damit wird für sie eher günstiger Wohnraum für ihre Zwangsverpflichtung zur Schaffung von Dauermietraum frei. Denn selbst der naivste Entscheidungsträger wird kaum annehmen, dass diese Betreiber Dauermietwohnraum an der Strandpromenade, wohlmöglich noch mit Blick aufs Meer, schaffen werden.

Wie kommt es eigentlich zu dieser Zwangsverpflichtung von Dauermietraum? Ganz einfach durch die Erneuerung des Flächennutzungsplans.  Aus einem Schlüssel von Gebietskennzahl, Grundstücksgröße und Geschossflächenzahl wird der Anteil an Dauerwohnraum zum Ferienwohnraum ermittelt. Ganz einfach. So einfach, dass selbst ein Berater der Verwaltung auf Nachfrage nicht auf Anhieb die korrekte Kennzahl kurzfristig ermitteln konnte.

Für den Bereich der Gebiete, in der Insulaner ihre Häuser gebaut haben, kann die Zwangsverpflichtung schon einmal 50/50 betragen. Da kann es schon sein, dass für eine Ferienwohnung eine Dauermietwohnung geschaffen werden muss, sofern man überhaupt das Glück hat in der richtigen „Zone“ gebaut zu haben. An der Strandpromenade werden die Entscheidungsträger für die „Hotel“-Bauten eine 90/10 prozentige Aufteilung beschließen. Das heißt 90% touristischer Wohnraum und 10% Dauermietraum. Schließlich muss sich ja das Geschäft auch noch führen lassen (lohnen??), wie in einem Gespräch mit Sachbearbeitern zu hören war. Offenbar ist das für die einheimischen Vermieter nicht ganz so wichtig.
(O.K. hier werde ich ein wenig polemisch. Aber trotzdem, warum sollte einem Investor nicht eine höhere Prozentanzahl an Dauermietraum aufs Auge gedrückt werden? Wäre es nicht ganz toll, wenn sich Insulaner dauerhaft Wohnungen am Strand mit Blick aufs Meer mieten könnten? Träum weiter Plagenz.)

Eigentlich sollten mit der Zwangsverpflichtung "die Nutznießer ihren Anteil an Mietwohnraum zur Unterbringung ihres Personals beisteuern!", so Beate Grimm, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters und Fachbereichsleiterin Bauen, auf der Bürgerinformationsveranstaltung. Aber auch da scheinen die kleinen einheimischen Vermieter offenbar mehr in die Pflicht genommen zu sein als die "großen" Nutznießer. Nicht das erste Mal, dass die Verwaltung für die Investoren und Betreiber der Promenaden "Hotels" ein Zuckerstückchen bereit hält. (Siehe auch Teilungsgenehmigungen bei den Anna Bauten auf der Polizeiwiese. Teilungenehmigungen werden den Insulaner/innen für ihre Häuser seit Jahren verweigert. Teilungsgenehmigungen erhöhen nämlich grundsätzlich den Wert einer Immobilie).

Fest zu stehen scheint, glaubt man den Ausführungen eines Insiders, dass Häusle-Finanzierungen purzeln könnten und Insulaner/rinnen ihr Eigentum verlieren könnten. Wird nämlich die in die Hausfinanzierung einberechnete Ferienwohnung wegfallen und zwangsweise nur noch als Dauermietraum verwendet werden können, wird es zumindest dort durch die Banken mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Neubewertung des Haus- und Grundbesitzes kommen. Und ob der dann höher ausfällt als vorher kann ernsthaft bezweifelt werden. Kommt es dabei zu einem „Zwangsverkauf“ oder wohlmöglich zu einer Zwangsversteigerung ist die Möglichkeit, dass das Grundeigentum an einen Eigentümer fällt, der das Gebäude nur als Zweitwohnung nutzt, eher hoch. Die Schaffung von Dauermietraum ist damit dann allerdings auch nicht gelungen.

Der neue Flächennutzungsplan ist unter anderem deshalb notwendig geworden, weil einerseits die Gemeinde durch die Rechtsprechung aufgeschreckt wurde (Ferienwohnungsvermietung in reinen Wohngebieten ist nicht gestattet) und andererseits sich auf dem begrenzten Inselraum, auf dem Häuser gebaut werden dürfen, immer mehr der Trend zum Eigentumswohnungs- und Ferienwohnungsbau abzeichnet. Dabei geht Dauerwohnraum verloren. Nun ist es an den politischen Verantwortlichen und der Verwaltung hier eine Lösung zu finden. (Weshalb Rat und Verwaltung die Entscheidung allerdings unbedingt jetzt, in der Hauptsaison, im Schnelldurchgang durchprügeln müssen, bleibt dennoch unverständlich.)
Deshalb musste ein neuer Flächennutzungsplan her. Der ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die alle mit einer Kennzahl versehen sind. Es gibt Bereiche, in denen die Vermietung von Ferienwohnraum gar nicht zugelassen ist und es gibt Bereiche wo die Schaffung von Ferienwohnraum gestattet ist. Vorausgesetzt die Baugenehmigung gibt das her und die sogenannte Einliegerwohnung wurde in der Baugenehmigung als Ferienwohnung gekennzeichnet und genehmigt. Das ist aber wohl bei den wenigsten Insulanerhäusern der Fall. Dort wurde meist nur „Wohnen“ eingetragen und das lässt den Betrieb einer Ferienwohnung nun einmal nicht zu. In der Regel bestehe aber hier die Möglichkeit im Nutzungsänderungsverfahren eine Genehmigung für die Vermietung einer Ferienwohnung zu bekommen, so Frau Grimm in ihrem Bericht zur Bürgerinformationsveranstaltung (vermutlich gegen eine satte Gebühr).

Diese Möglichkeit sollten sich die einheimischen Vermieter auf keinen Fall entgehen lassen. Fragt einfach bei der Gemeinde nach, in welchem Gebiet Eurer Haus steht und ob eine Umschreibung möglich ist. Mit der Genehmigung für die Vermietung einer Ferienwohnung könnt Ihr vermutlich auch Dauervermieten. Umgekehrt geht es auf keinen Fall.

Gutes wird der neue Bebauungsplan allerdings auch mit sich bringen. Die "Schmuddel Ecke" in der Siedlerstraße auf dem Grundstück der Deutschen Bahn, auf der seit Jahren alte Möbel, Fahrzeuge und sonstiger Müll gelagert wird und deren Bauten immer mehr in sich zusammenfallen und schon für manchen Aufreger sorgten, weil sie ungesichert für Kinder zugänglich waren, wird wohl in naher Zukunft beseitigt. Der Bereich soll als sogenanntes Mischgebiet ausgewiesen werden. Dort sollen dann Häuser mit Dauermietwohnungen gebaut werden. Einen Käufer für das Gebiet soll es auch bereits geben.

Was die Aufwertung des Inselwestens betrifft, die der Bürgermeister in der Bürgerinformationsveranstaltung ansprach, wird man abwarten müssen, ob die Neukonzeptionierung des Westturm Cafés greift. Zu wünschen wäre es, denn gerade Ausflugsplätze sind auf der Insel rar gesät. Wie ich schon öfter bemängelt habe konzentriert sich das touristische Augenmerk der Verwaltungen eher auf die Hauptstraße und die Strandpromenade der Insel als auf die Ausflugsbereiche. Dort hat sich das gastronomische Angebot in den vergangenen Jahren und Jahrzehnte ständig durch Gaststättenschließungen stark reduziert. Umso erfreulicher, dass ein Campingplatz in dem Bereich zumindest in Planung ist. Obwohl ich einem User Recht geben muss, der in einem Gästebucheintrag schrieb: " Zeltplatz im Westen, wo dann die einst von der Insel verbannten Camping- und Rucksack-Touristen nach dem Deckwerksausbau möglicherweise ebenso wie die Gäste von Jugendherberge und Schullandheimen so gut wie kein Plätzchen mehr auf Sand und am Wasser finden?"
Nach der Fertigstellung des neuen Inselschutzes im Westen, der jetzt bereits als "Jahrhundertbauwerk" bezeichnet wird, wird es im Westen kaum noch Strandbereiche geben. Ob und wie dort zum Beispiel eine Badestelle eingerichtet werden soll, steht in den Sternen, obwohl der Bürgermeister sich diesbezüglich immer wieder optimistisch zeigt, ist kaum anzunehmen, dass der Strand dort, wie an der Strandpromenade im Ort, jedes Jahr durch Sandaufschüttungen wieder hergestellt wird. Aber, das bleibt abzuwarten. Gemeckert wird später.


  Info der Gemeinde- und Kurverwaltung

28.07.2016

Bericht zur Bürgerinformationsveranstaltung der Gemeinde

DOWNLOAD >>>HIER

  Der offene Brief

22.07.2016

Offener Brief an die Wangerooger
von Dr. Wilko de Buhr

Liebe Wangerooger !

Am 11. August 2016 wird Schwester Anselma 100 Jahre alt !

Viele von uns haben sie noch in guter Erinnerung als Ordensschwester, - geehrt auch durch das Bundesverdienstkreuz - die ihr ganzes Leben in den Dienst unserer Insel gestellt hat, schon im 2.Weltkrieg als Kranken- und Operationsschwester im damaligen Marine-Lazarett "Meeresstern", nach dem Krieg als Leiterin unseres Inselkrankenhauses "Meeressstern" und nach dessen Schließung lange Jahre als Gemeindeschwester sowie in der Kranken- und Altenpflege auf Wangerooge.

Erst mit 91 Jahren verließ sie die Insel, um im Mutterhaus ihres Ordens der Schwestern Unserer Lieben Frau ihren verdienten Ruhestand zu verbringen.

Wir erinnern mit diesem Schreiben an den 100. Geburtstag in der Annahme, daß mancher Wangerooger den Tag zum Anlaß nehmen wird, um unserer verehrten Schwester Anselma einen Glückwunsch zu übersenden und damit zu bestätigen, daß ihre jahrelange unermüdliche und selbstlose Lebensarbeit zum Wohle der Insel nicht vergessen ist !

Anschrift:
Schwester M. Anselma Kestermann
Kloster Marienhain
Landwehrstaße 2
49377 VECHTA

Unterschrift
Dr. Wilko de Buhr

 

  Das ist mir aufgefallen

02.07.2016

Runder Tisch mit Ecken und Kanten?

Es soll einen runden Tisch geben, auf dem die Zuständigkeiten der Ämter, Behörden und Landesbetriebe ge- und erklärt werden sollen, das kündigte die Grünen Abgeordnete Regine Asendorf an. Laut einer Nachricht der Nordwest Zeitung vom 02.07.2016 wird diese Initiative von einigen Wangerooger Ratsmitgliedern unterstützt.

Wirklich eine sehr gute Idee.

Bleibt zu hoffen, dass an dem runden Tisch auch kritische Stimmen zu Wort kommen werden und nicht nur die üblichen verdächtigen Politiker. Denn alles Gequengel, Bitten, Schmeicheln und Drohen der Inselpolitiker über die letzten Jahre hat die großen Landespolitiker wohl nur wenig beeindruckt.

Zwar wurde ein neues "Baggerschiff" angeschafft und gelegentlich war es auch zwischen der Insel und dem Hafen Harle bei der Arbeit zu beobachten, wer in den letzten Wochen mit der Fähre gefahren ist konnte allerdings beobachten, dass die sich auf halber Strecke immer wieder festgefahren hat und nur mit Mühe freischaufeln konnte oder der Kapitän hat nach der Ausfahrt aus dem Wangerooger Hafen erst einmal einen Zwischenspurt Richtung Helgoland eingelegt, um der Tide die Möglichkeit zu geben die Fahrrinne zu füllen. Hat im Übrigen auch nicht immer etwas genützt. Was allerdings schon mal zu einer Überschreitung der Fahrzeit von bis zu 45 - 60 Minuten führte. Wohl dem, der keine Termine am Festland einzuhalten hatte.

Vielleicht sollte die erste Frage am runden Tisch lauten: Wann bekommt unsere Insel endlich eine zumutbare und ausreichende Fahrrinnenvertiefung und wer ist dafür zuständig (was allerdings wohl längst hinreichend geklärt ist und damit eigentlich auch nicht mehr die wichtigste Frage ist ).

  Das ist mir aufgefallen

29.06.2016

Beitragsausgleich

Da kann man doch nur neidisch nach Jever blicken. Dort haben 20 Gastwirte vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg eine saftige Rückzahlung des bisher geleisteten Fremdenverkehrsbeitrags erstritten. Generell ging es den Gastronomen nicht um den Fremdenverkehrsbeitrag an sich, sondern mehr um dessen gerechte Verteilung (verschiedentlich habe ich das in meinen Beiträgen auch für unsere Insel schon angesprochen).

Auf unserer Insel tut sich da allerdings nichts. Das liegt zum einen an einem gastronomischen Verband, der kurz vor dem komatösen Tiefschlaf liegt und zum Anderen an der Sturheit der offiziellen Entscheidungsträger, die wohl lieber erst einmal abwarten wollen bevor sie "Blitz-"Entscheidungen treffen.

Bei der Einführung des Fremdenverkehrsbeitrags auf der Insel, vor ca. 20 Jahren, klagte der Inselverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, unter dem Vorsitz von Karsten Folkerts, um eine gerechtere Verteilung der Lasten zu erreichen. Kläger war damals stellvertretend für die Inselgastronomen der Hotelier Curt Hanken. "Mit einem breiten Grinsen kamen die für den Gemeinderat anwesenden Ratsmitglieder aus dem Gerichtssaal", so Curt Hanken damals. Ein Richter, der es offenbar witzig fand, dass eine Kommune Stühle und Betten "besteuern" konnte, hatte gegen die Gastronomen entschieden. Die ungerechte Verteilung war dabei kein Argument. Die Hauptlast des Beitrages wird von den Gastwirten und den Vermietern getragen. Andere Geschäftszweige, die ebenfalls überwiegend vom Tourismus leben, kommen vergleichsweise glimpflich davon.

Inzwischen gibt es verschiedentlich Gerichte, die die ungerechte Verteilung ebenfalls bemängeln. Bleibt die Hoffnung, dass unsere Entscheidungsträger dann doch irgendwann einmal den Hintern hoch bekommen und sich bewegen müssen.

 

  Das ist mir aufgefallen

16.06.2016

Helgoland-Fähre ab Hooksiel


Die "Fair Lady" fährt in diesem Sommer 22 Mal von Hooksiel nach Helgoland

Was für den Megakonzern Deutsche Bahn, der die Fährschiffe zwischen unserer Insel und dem Festland schwimmen lässt, Probleme aufwirft, ist für Reederei Cassen Eils aus Cuxhaven Alltagsgeschäft. Fahrten nach Helgoland. Neben den Abfahrten aus den Häfen Cuxhaven, Bremerhaven und Büsum bietet die Reederei jetzt auch Abfahrten aus dem kleinen Küstenhafen Hooksiel an. Vielleicht sollte unser Gemeinderat einmal bei dieser Reederei vorstellig werden und das Urlaubs-Angebot für Inselgäste zum Beispiel mit einer Fahrt von Harlesiel oder Hooksiel nach Helgoland via Wangerooge erweitern.

„Fair Lady“ so heißt das Passagierschiff der Reederei Cassen Eils. Die Nordwest-Zeitung titelt in ihrer Ausgabe am 15.Juni 2016 – „“Für die „Fair Lady“ extra die Zufahrt ausgebaggert“. Und schreibt weiter:“Damit das 68 Meter lange Schiff, das 799 Passagiere fasst, mit seinen 2,40 Metern Tiefgang den Hooksieler Außenhafen gut anssteuern kann, hat N-Ports in den vergangenen Wochen extra die Hafeneinfahrt ausgebaggert".
Geht doch! Wieso tun sich unsere Insel-Entscheidungsträger eigentlich so schwer mit den zuständigen Stellen und Behörden, wenn es um das ausbaggern unserer Fahrrinne geht und streiten und verhandeln jahrelang? In Hooksiel geht es um die Zufahrtsmöglichkeit EINES Schiffes, das den Hooksieler Hafen in diesem Jahr lediglich 22 Mal anfährt.

Für Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena sind die Helgoland-Fahrten sehr erfreulich: „Das ist ein schöner Tagesausflug – so haben wir für unsere Urlauber ein Angebot mehr.“  

Ob die von der Deutschen Bahn angebotenen „Sonderfahrten“ zur Insel Spiekeroog und den Seehundbänken als Highlight für die Gäste einer Urlaubsinsel mitten in der Nordsee wirklich ausreichen? Ich habe daran einige Zweifel.

Vor der Wahl des amtierenden Inselrats stand das Gespenst eines Zusammenschlusses der Gemeinden Wangerland und Wangerooge lange Zeit im Raum. Wie wild haben sich unsere Entscheidungsträger seinerzeit dagegen ausgesprochen und argumentiert. Aus heutiger Sicht wäre unsere Insel vielleicht unter einer Wangerländer Verwaltung besser aufgehoben gewesen. Die haben schließlich problemlos ihre Hafenzufahrt ausbaggern lassen, einen Hotelklotz-Neubau verhindert, ein gutes Tourismus Marketing Konzept erarbeitet und umgesetzt und sind, soweit ich weiß, immer noch nicht pleite, obwohl sie den Fremdenverkehrsbeitrag für ansässige Unternehmen reformiert und gerechter angepaßt haben
'
Was halten unsere Entscheidungsträger eigentlich dagegen? Zwei zweifelhafte Hotel-Neubauten, eine Ferienwohnanlage mit über 40 Eigentumswohnungen, die eigentlich eine Seniorenresidenz werden sollte. Und in Sachen gerechte Erehebung des Fremdenverkehrsbeitrages lediglich ein: Mal sehen, was da zu machen ist.

Dafür übertreffen sie sich allerdings jetzt vor der Gemeinderatswahl im Herbst schon mit jeder Menge Lippenbekenntnissen zu der Aktion „Heimathafen Wangerooge“, die den einheimischen Senioren das Bleiben AUF der Insel ermöglichen will. Nach der Wahl gilt es dann allerdings doch das Wort in die Tat umzusetzen. Warten wir’s ab, noch sehe ich da keinen Hoffnungsschimmer am Horizont. Nur Windkraftanlagen.

Weiter Infos zu den Helgolandfahrten der Reederei Cassen Eils >>>>HIER und >>>>HIER



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Nationalpark-Haus Wangerooge

Veranstaltungen
Oktober 2016
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Kath. Kirchengemeinde
St. Willehad

Pfarrer Egbert Schlotmann
Damenpfad 20
26486 Wangerooge
Tel.: 04469 / 231
Mail: schlotmann@st-willehad.de

Wochenprogamm
August
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WIR
WANGEROOGER

Seit der Gründung des Bades vor über 200 Jahren sind es in erster Linie Wangerooger Familien gewesen, die ihren Gästen eine herzliche Aufnahme für die Urlaubszeit bieten.

www.wir-wangerooger.de

In dieser Tradition sehen wir uns heute - ein Zusammenschluss Wangerooger Wohnungsvermieter.

Wir über uns

Unsere Pluspunkte:
Wir, Ihre Gastgeber, wohnen auf der Insel. Sie sind bei Wangeroogern zu Gast.

Wir empfangen unsere Gäste persönlich, sind jederzeit für Sie ansprechbar und stehen  Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Wir verbürgen uns persönlich für die Qualität unserer Wohnungen.

Unsere Vermieterliste



Wut auf Wangerooge
und Berliner Betongold

Die Folgen der Spekulationswut um Immobilien
Von Günter Beyer
, den gerade AusfluAnja Nehls

Eine Sendung von Deutschlandradio
Länderbericht
vom 23.11.2012

>>>Hier der Bericht


Noch so'n Spruch ...

Die Horizonte der Menschen sind verschieden.
Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.
Den nennen sie dann Standpunkt."


Webcam
Strandpromenade Nord
Kurverwaltung www.wangerooge.de


Webcam
Kurverwaltung www.wangerooge.de


Webcam
Leuchtturm Süd
Kurverwaltung www.wangerooge.de


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Brunnen auf dem Appellplatz
Elektro Zoeke
www.zoekewooge.de/Elektro.htm


Webcam
Flugplatz NordWest
www.edwg.de


Webcam
Flugplatz Süd
www.eendwg.de


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Westanleger (Hafen Wangerooge)
www.wyc-wangerooge.de


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Last Minute Angebote
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